PERSONALIE

„Prüfung eines Sachverhalts“: Schwerhoff wechselt vorerst nicht nach Vechta

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Der Priester soll Propst in Vechta werden. Nun wurde „ein Sachverhalt“ aus seiner Zeit als Spiritual am Gymnasium Gaesdonck bei Goch bekannt.

Von jjo, pbm

Christoph Schwerhoff wird vorerst nicht ins Amt als Propst von St. Mariä Himmelfahrt Vechta eingeführt. Grund sei „die Prüfung eines Sachverhalts, der sich im Zusammenhang mit Schwerhoffs bisheriger Tätigkeit als Spiritual des Internatsgymnasiums Gaesdonck in Goch am Niederrhein zugetragen haben soll“, teilt die Bischöfliche Pressestelle mit.

Von dem Sachverhalt haben die Personalverantwortlichen im Bistum Münster demnach in der vergangenen Woche erfahren. Nach derzeitigem Kenntnisstand gehe es „um keine Vorwürfe mit strafrechtlicher Relevanz oder im Kontext von sexuellem Missbrauch“, so die Mitteilung.

Untersuchung soll „ausreichend Zeit“ bekommen

Hintergründe würden weiter untersucht, heißt es. Um dafür ausreichend Zeit zu haben, sei die für den 24. August geplante Amtseinführung in Vechta verschoben. Sobald „tragfähige Erkenntnisse vorliegen“, wollten die Verantwortlichen über das weitere Vorgehen informieren.

Pfarrverwalter in Vechta bleibt bis auf Weiteres Weihbischof Wilfried Theising. Als Propst würde Schwerhoff auf Michael Matschke folgen, der im Juni 2024 verstorben war.

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