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Dombaumeisterin Anette Brachthäuser über den Brandschutz am Paulusdom

Wäre ein Feuer wie in Paris auch in Münster möglich?

Der Brandschutz des Paulusdoms in Münster ist auf aktuellem Stand und wird regelmäßig gewartet. Das sagt Dombaumeisterin Anette Brachthäuser nach dem verheerenden Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris.

 

Die brandschutztechnische Ausstattung des Paulusdoms in Münster ist auf aktuellem Stand und wird regelmäßig gewartet. "Mehr kann man vorbeugend eigentlich nicht tun." Das sagt Dombaumeisterin Anette Brachthäuser nach dem verheerenden Brand der Kathedrale Notre Dame in Paris.

Die Dombaumeisterin weist darauf hin, dass der Münsteraner Paulusdom von 2010 bis 2013 umfänglich saniert worden ist. Es wurden alle Elektroleitungen erneuert, die Heizung auf Erdwärme umgestellt, der nach dem Krieg errichtete stählerne Glockenstuhl durch einen hölzernen ersetzt und die rund  5.500 Quadratmeter große Kupfereindeckung des Daches erneuert.

Linienmelder, feuerhemmender Anstrich und Absauganlage

Im Rahmen dieser Sanierung wurden ebenfalls Brandschutzmaßnahmen durchgeführt, wie zum Beispiel die Installation einer kompletten Brandmeldeanlage mit Aufschaltung auf die Feuerwehr. Im Gewölbe befindet sich ein Linienmelder über die gesamte Länge, im Glockenturm wurde das Holz im Bereich der elektrischen Leitungen zusätzlich mit einem feuerhemmenden Anstrich versehen und eine Rauchabsauganlage eingebaut.

Die genaue Ursache des verheerenden Brandes in Notre Dame bleibe abzuwarten, sagt Brachthäuser. "Für den Paulusdom kann ich sagen, dass die brandschutztechnische Ausstattung aus 2013 regelmäßig gewartet wird und somit auf aktuellem Stand ist."

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