Mirjam Pesch war schon bei drei Katholikentagen im Einsatz

Was eine Helferin beim Katholikentag erlebt

„In welchem Saal spricht der Bundespräsident?“ – „Können Sie mir den Weg zur Halle Münsterland beschreiben?“ – „Wo ist der Zugang für Rollstuhlfahrer?“ Solche Fragen werden beim Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster rund 2.000 ehrenamtliche Helfer beantworten. An einheitlichen T-Shirts zu erkennen, laufen sie als Ansprechpartner durch die Stadt, sind Ordner in großen Sälen oder helfen bei Vorbereitung und Ablauf von Veranstaltungen.

Mirjam Pesch war schon bei drei Katholikentagen im Einsatz: 2012 in Mannheim und 2014 in Regensburg war sie Helferin in einem der „Zentren“. Dort – oft zum Beispiel in Schulen – werden Veranstaltungen zu einem Schwerpunktthema gebündelt. 2016 in Leipzig dann war die junge Frau, die in Münster Katholische Theologie studiert, eine der Objektleiterinnen im „Zentrum Familie“.

„Als Schreibtischtäterin habe ich viel gelernt“

Der Job der Objektleiter ist es, den Einsatz der Helfer zu koordinieren und für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Kurzfristige Lösungen waren gefragt: „Spontan einen Beamer auftreiben“, erinnert sie sich. Oder Hilfe organisieren, als ein Podiumsgast im E-Rollstuhl auf eine Bühne gelangen musste, die keine Rampe hatte.

In den Leitungs-Job ist Mirjam Pesch hineingewachsen, weil sie 2012 und 2014 mit denselben Verantwortlichen zusammengearbeitet hatte – und gefragt wurde, ob sie sich die Leitung zutraue. „Als Schreibtischtäterin habe ich viel gelernt“, sagt die Studentin.

„Man gibt dem Katholikentag ein freundliches Gesicht“

Der Helfer-Job mache Spaß: „Man erlebt Gemeinschaft. Und als Helfer gibt man dem Katholikentag ein freundliches Gesicht.“ Außerdem: Da die Helfer nur stundenweise im Einsatz sind, bleibt auch Zeit, selbst ins Programm einzutauchen.

Und 2018 in Münster – wird Mirjam Pesch sich wieder als Objektleiterin anbieten? „Auf jeden Fall!“ Wer auch an einem Helfer-Job interessiert ist, kann sich im Internet anmelden.