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Kirche+Leben Lexikon

Was ist ein Dogma?

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Eine Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche, die in der Bibel und in der Tradition der Kirche nachweislich enthalten und vom Lehramt definitiv als Offenbarungswahrheit verkündet worden ist, wird als Dogma bezeichnet.

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Eine Glaubenslehre der römisch-katholischen Kirche, die in der Bibel und in der Tradition der Kirche nachweislich enthalten und vom Lehramt definitiv als Offenbarungswahrheit verkündet worden ist, wird als Dogma bezeichnet. Ein Dogma verpflichtet zur Annahme der in ihm formulierten Lehre. Die ausdrückliche Leugnung eines Dogmas führt zum Ausschluss aus der Kirche.

Bekannt sind vor allem die umstrittenen Dogmen der letzten 150 Jahre: die Dogmatisierung der Unfehlbarkeit des Papstes durch das Erste Vatikanische Konzil und die Dogmatisierung der Himmelfahrt Mariens durch Papst Pius XII. im Jahre 1950.

Das Wort Dogma ist aber auch ein Sammelbegriff für die gesamte verbindliche Lehre der Kirche, angefangen von den Kurzformeln („Gott hat Jesus von den Toten auferweckt“) über die frühen Glaubensbekenntnisse („Ich glaube an Gott, den Vater …“) bis hin zu den heute strittigen Erklärungen.

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