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Späte Ehrung für Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Weg in Münster nach Galen-Helferin Schwester Laudeberta benannt

  • Späte Ehrung für die Clemensschwester Laudeberta.
  • Der Weg in Münster am Fluss Aa zwischen Spiegelturm und Petrikirche wird nach der Ordensfrau benannt, die im Nationalsozialismus Widerstand gegen die Euthanasie-Verbrechen leistete.
  • Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hat der Namensnennung zugestimmt.
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Späte Ehrung für die Clemensschwester Laudeberta: Der Weg in Münster am Fluss Aa zwischen Spiegelturm und Petrikirche wird nach der Ordensfrau benannt, die im Nationalsozialismus Widerstand gegen die Euthanasie-Verbrechen leistete. Die Bezirksvertretung Münster-Mitte hat der Namensnennung zugestimmt. Eine Gedenktafel soll künftig auf Schwester Laudeberta hinweisen.

Die gebürtige Niederländerin hatte 1941 als Krankenschwester in der Heilanstalt Marienthal in Münster von den Deportationsplänen der Nationalsozialisten für Patienten mit geistigen Behinderungen erfahren. Sie berichtete davon unter Lebensgefahr sowohl deren Angehörigen als auch Bischof Clemens August Graf von Galen. Er nahm ihre Informationen in seine berühmten Predigten gegen die Mordpläne auf.

Zahlreiche Unterstützer des Antrags

Der Antrag für die Umbenennung des Fußwegs war nach neuen Recherchen des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe zustande gekommen. Er wurde unter anderem vom Bistum Münster, von den Clemensschwestern und von Angehörigen der 1971 verstorbenen Schwester unterstützt.

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