Burkina Faso im Mittelpunkt der diesjährigen Missio-Aktion

Weihbischof Zekorn ruft zu Spenden für Weltmissionssonntag auf

Die schwierige Situation junger Menschen in illegalen Goldminen in Burkina Faso und die Lage von Mädchen, die vor der Zwangsehe fliehen zeigt das Hilfswerk Missio in seinem Film zum Weltmissionssonntag.Video: Missio Aachen
Goldabbau in Burkina Faso.

Das Bistum Münster hat zu Spenden für das katholische Hilfswerk Missio zum Weltmissionssonntag am 22. Oktober aufgerufen. Mit dem Geld werden die 1.100 ärmsten Kirchengebiete in Afrika, Asien und Ozeanien unterstützt, wie die Bischöfliche Pressestelle erläuterte. In diesem Jahr steht die Kirche in Burkina Faso im Mittelpunkt der Aktionen von Missio. Der westafrikanische Staat ist einer der ärmsten und am wenigsten entwickelten der Erde.

Weihbischof Stefan Zekorn äußerte sich erfreut über die jährlich immer wieder große Solidarität der Menschen im Bistum Münster am Weltmissionssonntag. Diese „Verbundenheit im Gebet und in der finanziellen Unterstützung“ helfen den Kirchen vor Ort, „in ihren oft von Gewalt, sozialer Ungleichheit und Armut geprägten Gesellschaft ein Zeichen der Hoffnung zu sein“, so Zekorn, der auch Missio-Diözesandirektor ist.

378.536 Euro im vergangenen Jahr im Bistum Münster

Das Internationale Katholische Missionswerk Missio in Aachen und das Internationale Katholische Missionswerk Missio in München tragen in Deutschland gemeinsam die jährliche Kampagne zum „Sonntag der Weltmission“ in Deutschland.

Der Weltmissionssonntag wird weltweit jährlich im Oktober begangen. Im Bistum Münster waren im vergangenen Jahr in den Kollekten zu diesem Tag laut Angaben 378.536 Euro zusammengekommen, bundesweit waren es rund 3,97 Millionen Euro. Weltweit wurden gut 87 Millionen Euro gesammelt.