Bekannte Gesichter aus dem Norden in Münster

Welche Oldenburger beim Katholikentag dabei sind

Die Vielfalt der Kirche erleben – das gehört dazu! Manche möchten beim Katholikentag in Münster aber auch gerne die „eigenen Leute“ treffen. Eine Übersicht für Besucher aus dem Oldenburger Land.

Wer schon am Mittwoch dabei ist, sollte den Abend der Begegnung nach der Eröffnung nicht verpassen. Auf dem Überwasserkirchplatz trifft sich der Offizialatsbezirk, sicher mit bekannten Gesichtern.

Ebenso wie am Freitagmorgen, wenn sich der Offizialatsbezirk präsentiert. Unter anderen mit Pfarrer Lars-Jörg Bratke aus Schillig, Weihbischof Wilfried Theising und Pfarrer Heiner Zumdohme aus Damme.

Gottesdienste und Diskussionen mit Weihbischof Theising

Auch bei mehreren Podiumsdiskussionen sind Oldenburger dabei. So etwa Weihbischof Wilfried Theising bei einer über Nationalismus oder bei einem Zukunftsforum zur Hochschulseelsorge.

Marc Röbel, Geistlicher Direktor der Katholischen Akademie Stapelfeld, nimmt teil an einer Podiumsdiskussion über Liebe. Gabriele Lachner, Ökumene-Beauftragte im Offizialatsbezirk, leitet eine Diskussion über das Thema Taufe mit.

Weihbischof Wilfried Theising
Weihbischof Wilfried Theising | Foto: bpv

Gottesdienste mit Weihbischof Wilfried Theising feiern kann man mit Gästen aus der nordischen und baltischen Diaspora, einem Segnungsgottesdienst der Schönstatt-Familienbewegung und bei einem ökumenischen Gottesdienst, unter anderem mit Lordbischof Christopher Cocksworth aus Coventry.

Pater Karl Gierse, Dominikaner aus Vechta, gehört als Diözesanseelsorger der oldenburgischen Malteser zu den Konzelebranten bei einem Gottesdienst der Malteser. Diakon Heinrich Thoben aus dem Saterland ist als einer von zwei Diakonen beim Abschlussgottesdienst dabei.

Werkstätten und Gesprächsrunden

Petra Focke vom Antoniushaus Vechta und die Offizialats-Referentinnen Sabine Orth und Josefa Rolfes haben Kindergottesdienste vorbereitet. Die Dominikaner und die Schwestern unserer Lieben Frau aus Vechta sowie die Salesianer Don Boscos aus Calhorn laden ein zu einer Vesper in der Überwasserkirche.

Diakon Heinrich Thoben
Diakon Heinrich Thoben | Foto: Michael Rottmann

In Werkstätten und Gesprächsrunden geht es um praktische Glaubens- und Lebensthemen. Auch dazu tragen Menschen aus dem Oldenburger Land bei.

  • Anne von Döllen, Caritas-Mitarbeiterin aus Vechta, bei einer Werkstatt zum Thema „Sach wat! Love statt Hate Speech – Tacheles für den Frieden“
  • Erhard Kaling, Krankenhausseelsorger aus Oldenburg, mit einem Gesprächskreis zum Thema „Spirituelle Begleitung am Lebensende“
  • Heinrich Dickerhoff, Pädagogischer Direktor der Akademie Stapelfeld mit Schwert-Übungen zum Thema Frieden
  • Henrike Pille aus Damme von der Schönstattbewegung bei  mehreren Werkstätten zum Thema Frieden
  • Klaus Hagedorn, Pastoralreferent im Forum St. Peter in Oldenburg, mit Werkstatt- und Meditationsangeboten zum Thema Gewaltfreiheit und Beten.
  • Lisa Oesterheld, Offizialats-Referentin aus Vechta, und ihr Mann Michael mit einer Bibelwerkstatt und als Organisatorin von Straßenexerzitien
  • Dorothee Dolle-Gierse und Alfons Gierse, Seelsorger und Berater aus Cloppenburg, mit einer Werkstatt über Ehe und Spiritualität
  • Daniel Richter, Pastoralreferent aus Vechta, mit einer Geocaching-Aktion
  • Stefan Decker, Regionalkantor, und Stephan Trescher, Offizialats-Referent in Vechta, bei Meditationsangeboten.
  • Marc Röbel, Geistlicher Direktor der Akademie Stapelfeld, mit einem philosophischen Gesprächskreis für Männer
  • Josefine May, Gefängnis-Seelsorgerin in Vechta mit Friedensgebeten und Gesprächen in der Justizvollzugsanstalt Münster
  • Schwester Ulrike Soegtrop von der Benediktinerinnen-Abtei Burg Dinklage bei einem Bibel-Gesprächskreis.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Orte und Zeiten lassen sich aktuell recherchieren auf der Internetseite des Katholikentags.

 

Stände und Dauerangebote
Der oldenburgische BDKJ hat ein Rätsel-Spiel zum Thema Frieden vorbereitet, eine Aktion unter dem Motto „Die 7,2-Minuten-Aktion“ und eine Aktion „Galen-Friedenskreuz zum Mitgestalten“. Die Offizialats-Referentinnen Sabine Orth und Josefa Rolfes haben einen Friedensparcours für Familien vorbereitet. Ausstellungen mit Bildern der Lohner Künstlerin Gunda Schneider, eine weitere mit persönlichen Zeugnissen zum Thema „Mut zum Kreuz“, die die Dinklager Kardinal-von-Galen-Stiftung organisiert hat, und eine mit Bildern zum Katholikentag, die Insassen des Vechtaer Frauengefängnisses gemeinsam mit Flüchtlingen und Studenten gemalt haben.