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Zwei Todesfälle dämpften die Stimmung bei der Zusammenkunft, ein Junge schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Wie ihn das Kirchenoberhaupt besuchte.
Papst Leo XIV. hat am Montagabend das römische Kinderkrankenhaus Bambino Gesù besucht. Anlass der Visite war das Schicksal eines 15-jährigen Spaniers, der während des jüngsten Weltjugendtreffens erkrankte und nun auf der Intensivstation der päpstlichen Klinik behandelt wird.
Laut „Vatican News“ soll er an einem Lymphom leiden, das die Atemwege blockiert. Sein Zustand ist kritisch. Nach dem Besuch bei dem Jungen und seiner Familie traf Leo XIV. auch Patienten der Onkologie-Abteilung sowie Mitarbeiter des Krankenhauses.
Großer Andrang
Hunderttausende Jugendliche waren in der vergangenen Woche zum Weltjugendtreffen nach Rom gekommen. Bei den Großevents mit Papst Leo auf einem Freigelände am römischen Stadtrand zählten die örtlichen Behörden mehr als eine Million Teilnehmer. Zwei junge Frauen starben während der einwöchigen Veranstaltung: eine 18-jährige Ägypterin an Herzversagen in Rom, eine bereits seit vier Jahren erkrankte 20-jährige Spanierin musste aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands auf ihrem Weg in die Ewige Stadt nach Madrid umkehren – und erlag anschließend ihrer Erkrankung.