REFORM

Augsburger Bischof Bertram Meier beruft „Synodales Team“

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Ein neues „Synodales Team“ soll den Wandel im Bistum Augsburg mitgestalten. Welche Aufgaben es hat und warum es gerade jetzt entsteht.

Von KNA

Der Augsburger Bischof Bertram Meier will zur Umsetzung von Reformbestrebungen der katholischen Kirche in seinem Bistum ein „Synodales Team“ berufen. Die Mitglieder sollen im Herbst benannt werden und aus Haupt- und Ehrenamtlichen bestehen, teilt das Bistum mit.

Das „Synodale Team“ soll den Angaben zufolge als Multiplikator wirken und den kirchlichen Lebensstil auf diözesaner Ebene mitgestalten. Laut Bischof hat es die Aufgabe, Synodalität als Haltung zu vermitteln: „Mir ist wichtig, dass es kein Gegeneinander zwischen dem deutschen Weg und dem Weltprozess gibt. Es geht nicht darum, die Kirche neu zu erfinden - sondern das Miteinander neu zu lernen.“

"Synodalität weiterentwickeln"

Grundlage für das „Synodale Team“ ist der Fahrplan zum weiteren Vorgehen im weltweiten Synodalen Prozess, heißt es. Diesen hatte das Generalsekretariat der Synode in Rom nach Abstimmung mit Papst Leo XIV. am 7. Juli veröffentlicht. Bischof Meier sagt: „Ich freue mich darüber, dass nun klar ist, wie die Synodalität auf Diözesanebene weiterentwickelt werden kann.“

Aus dem Fahrplan geht hervor, dass die von Papst Franziskus begonnene Weltsynode der katholischen Kirche für mehr aktive Teilhabe der Gläubigen unter Papst Leo XIV. noch bis Oktober 2028 fortgesetzt wird. Autor des Papiers ist der Chef des Synodensekretariats, Kardinal Mario Grech, der das Dokument mit Zustimmung Leos unterzeichnete.

Umsetzung des Abschlussdokuments in fünf Phasen

In dem Text wird Grechs Fahrplan für die Synode bestätigt, dem Papst Franziskus am 11. März seine Zustimmung gegeben hatte. Demnach wird die Umsetzung des Abschlussdokuments der Weltsynode vom 26. Oktober 2024 in fünf Phasen ablaufen. Zunächst sollen bis Dezember 2026 die Ergebnisse in den Bistümern sowie auf nationaler und internationaler Ebene umgesetzt werden. Dabei sollen synodale (also gemeinschaftliche) Beratungsmethoden und -strukturen geschaffen und erprobt werden.

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