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Verband: Landwirtschaft ist "innovative Säule" der Gesellschaft

Wie der Bund Katholischer Unternehmer Kleinbauern stärken will

  • Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert einen Wandel im gesellschaftlichen Bild der Landwirtschaft.
  • Diese erfülle einen grundlegenden Versorgungsauftrag für die Erzeugung gesunder Lebensmittel und stelle gerade auf dem Land immer stärker eine "innovative Säule" der Gesellschaft dar, erklärt der BKU-Vorsitzende Ulrich Hemel.
  • Der Verband legt ein neues Thesenpapier zur Landwirtschaft vor.
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Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU) fordert einen Wandel im gesellschaftlichen Bild der Landwirtschaft in Deutschland. Diese erfülle einen grundlegenden Versorgungsauftrag für die Erzeugung gesunder Lebensmittel und stelle gerade auf dem Land immer stärker eine "innovative Säule" der Gesellschaft dar, erklärt der BKU-Vorsitzende Ulrich Hemel.

Viele landwirtschaftliche Betriebe seien jedoch durch Strukturwandel hin zur Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft belastet und abhängig von staatlichen Subventionen geworden. "Landwirtinnen und Landwirte müssen grundsätzlich von ihrer Arbeit leben können", betont Hemel.

Dazu veröffentlicht der BKU ein neues Thesenpapier. Es halte in zwölf Punkten wichtige Schritte für eine zukunftsfähige, stärker am Gemeinwohl orientierte Landwirtschaft fest, hieß es.

Die Forderungen des BKU

Darin fordert der Verband unter anderem eine gerechtere Verteilung der finanziellen Lasten. So bräuchten Landwirte dort Entlastung, wo sie rechtliche Normen nachbessern und zugleich Aufwendungen für neue Anforderungen auf sich nehmen müssten, etwa bei der Nutztierhaltung. Ebenso sollten Agrarsubventionen und die Vergütung landwirtschaftlich geprägter Zusatzleistungen bedarfsorientiert sein, um auch Kleinbauern gegenüber großen Agrarbetrieben zu stärken.

Beim Blick auf die Landwirtschaft müsse das unternehmerische Element stärker im Mittelpunkt stehen. "Klimawandel und Megatrends wie Regionalität und ökologische Ernährungs- und Lebensweise schaffen derzeit neue unternehmerische Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt", erklärt Hemel. Er weist darauf hin, dass Land-, Fisch- und Forstwirtschaft derzeit bereits eine der am stärksten digital operativen Branchen seien.

Was die Landwirtschaft sozial leistet

Zudem verweist der BKU auf soziale Komponenten der Landwirtschaft. So könne sie bei ökologischer Bildung, der Inklusion älterer Menschen, aber auch im Tourismus eine zentrale Rolle einnehmen, etwa durch das Angebot wohnortnaher und regionaler Urlaubsangebote in bäuerlichen Betrieben.

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