Jugendliturgiekreis in Hörstel lädt zum Fasten auf moderne Art ein

Wie ein QR-Code zum Gewinn in der Fastenzeit wird

In Hörstel, Dreierwalde, Bevergern und Riesenbeck laden Mitglieder des Jugendliturgiekreises dazu ein, an der Aktion „QR-Code-Challenge – Fasten auf moderne Art“ teilzunehmen. Maike Lehner und Rebecca Müller haben zehn Vorsätze für die Fastenzeit formuliert und dafür QR-Codes entwickelt.

Der Zugang ist einfach: Auf dem Smartphone lässt sich eine App – zum Beispiel Free QR Code Scanner – im Playstore herunterladen, mit dessen Hilfe sich der Code entschlüsselt. Hinter jedem QR-Code steht für jeden Empfänger eine persönliche Fastenaufgabe. „Wir möchten anregen, über die Fastenzeit nachzudenken und kleine Aufgaben, so genannte Challenges, zu absolvieren“, sagt Pastoralreferentin Sara Krüßel.

Persönliche Fastenaufgabe

Zusammen mit den Jugendlichen hat sie die Idee entwickelt, Anregungen für die Fastenzeit auf moderne Art umzusetzen. „Wir möchten junge Menschen einladen, Fastenzeit als Gewinn für einen selber zu begreifen“, sagt Krüßel. Hinter jedem QR-Code stehe für jeden Empfänger eine persönliche Fastenaufgabe. Unter dem Stichwort „konsumbewusst“ heißt es: „Überlege einmal genau, was du wirklich brauchst und kaufe nichts Überflüssiges. Vermisst du etwas?“ Eine andere Anregung ist das „Kompliment“: „Mache einmal ganz bewusst jemandem ein schönes und ehrliches Kompliment. Wie fühlt es sich an?“

Unverbindliches Angebot

Für Krüßel und den Jugendliturgiekreis geht es darum, die Fastenzeit aufzulockern und ein unverbindliches Angebot in die Öffentlichkeit zu bringen. Die QR-Codes sind an vielen Stellen zu sehen: in Geschäften, in den Kirchen, in der freien Natur und an Parkbänken. „Mit dem Fingerdruck auf dem Smartphone kann man dabei sein“, sagt Krüßel. Da das Smartphone eine ständiger Begleiter der Jugendlichen sei, könne man darüber auch Anregungen und Impulse transportieren. Die Challenges sind kurz und knapp mit zwei Sätzen formuliert. Auch die zufällige Begegnung mit den QR-Codes gehöre zum Konzept. „Wer sie nutzt, wissen wir natürlich nicht. Aber sie werden neugierig machen“, sagt Krüßel.

Am Aschermittwoch, 1. März, geht es los. Dann sind alle QR-Codes verteilt. „Und wahrscheinlich wird auch der ein oder andere Erwachsene wissen wollen, was sich der Jugendliturgiekreis ausgedacht hat“, sagt die Pastoralreferentin.