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Pfarrer aus Ahaus über sein neues Buch „Im Herzen getröstet“

Wie Pfarrer Stefan Jürgens Trauernden Trost spendet

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Mit einem neuen Buch möchte Pfarrer Stefan Jürgens aus Ahaus trauernden Menschen Mut und Trost zusprechen. Einfühlsame Texte und Bilder sollen die Zuversicht schenken, vertrauensvoll nach vorn zu schauen. Wie das Buch in der Trauerpastoral eingesetzt wird, erklärt der Seelsorger im Gespräch.

Herr Jürgens, wie haben Sie die tröstenden Worte gefunden, die in Ihrem Buch stehen?

Sie kommen aus der seelsorglichen Praxis. Ich habe viele Sterbende begleitet und Trauernden zugehört. Was ich ihnen dabei zusagen konnte aus der Bibel und der geistlichen Tradition, aus meinem eigenen Glauben und meiner Hoffnung, habe ich im Buch auf den Punkt gebracht. Bei jedem Trauergespräch bringe ich es als kleines Geschenk mit. Es wird meistens erst nach der Beerdigung zur Hand genommen und entfaltet langsam seine tröstende Kraft.

Welche Zuversicht möchten Sie vermitteln?

Buchhinweis:
Stefan Jürgens: „Im Herzen getröstet – Worte der Zuversicht“, 144 Seiten, viele farbige Bilder, Verlag Butzon & Bercker, 12,95 Euro. Erhältlich im Buchhandel und bei unserem Partner „Dialogversand“: Tel. 0251/4839-210, service@dialogversand.de.

Trauer und Liebe sind wie zwei Seiten einer Medaille, sie gehören zusammen. Meine Trauer zeigt mir, dass ich geliebt habe und geliebt worden bin. Insofern ist die Trauer etwas Heilsames, das es ernst zu nehmen und anzunehmen gilt. Christen bleiben jedoch nicht bei der Trauer stehen, sie hoffen auf ein neues Leben in Gott. Das hilft ihnen, loszulassen und zu vertrauen. Meine Zuversicht ist, dass kein Leben für immer verloren geht, es wird in Gott auf ewig vollendet sein.

Warum kann es helfen, über ein „Nachdenken“ Trauer und Schmerz zu bewältigen?

Die Trauer ist ein Prozess, der sehr viel Zeit braucht, weil das Leben sich dadurch grundlegend verändert. Impulse zum Nachdenken können heilsam sein, weil sie die Perspektive verändern, mit der ich zurück und nach vorne schaue. Aus dem Verlust wird die Dankbarkeit, aus der Trauer die Hoffnung, aus der Angst das Vertrauen. Wer an Gott glaubt, weiß sich den Verstorbenen auf ewig verbunden. Sie sind genauso gegenwärtig wie Gott selbst.

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