Weihbischof lädt nach Vechta ein

Wilfried Theising verabschiedet sich im Xantener Dom

„Ich habe wunderbare Menschen kennengelernt und so viel Schönes erlebt“, sagte Weihbischof Wilfried Theising am Freitagabend. Zu dem Gottesdienst im Xantener St.-Viktor-Dom, den Theising dort zum letzten Mal als Weihbischof der Region Niederrhein feierte, waren nach Angaben der Bischöflichen Pressestelle zahlreiche Xantener gekommen.

In seiner Predigt erläuterte Theising die Bedeutung des Schenkens. Am Tag der Erscheinung des Herrn werde deutlich, dass das Kind in der Krippe das Geschenk Gottes an die ganze Menschheit sei. Gott verschenke sich selbst, am Kreuz sogar sein Leben: „Er ist so von der Liebe zu uns erfüllt, dass er sich uns schenkt.“

Theising: Flüchtlinge sind Geschenk, nicht Bedrohung

Die Menschen seien in der Begegnung mit anderen ebenfalls oft ein Geschenk. „Zum Beispiel die Begegnung mit Flüchtlingen kann ein Geschenk sein“, betonte der Weihbischof. „Manche sehen sie als Last oder gar Bedrohung an. Aber ein Mensch ist immer zuerst ein Geschenk Gottes.“

Nach seinem Umzug nach Vechta werde er noch zu Besuchen an den Niederrhein kommen, auch mit Mitgliedern aus seiner neuen Umgebung. „Es wäre doch schön, die Verbindung zwischen dem Oldenburger Land und dem Niederrhein zu stärken“, sagte er lächelnd – verbunden mit der Einladung zu einem Gegenbesuch nach Vechta.

Am Sonntag Verabschiedung in Kevelaer

Nach dem Abschied von der Pfarrei in Xanten wird es noch einen offiziellen Abschied geben, zu dem die Kreisdechanten von Kleve und Wesel einladen. Dieser ist am Sonntag in Kevelaer und wird mit einem Gottesdienst in der Basilika um 18.30 Uhr gefeiert.