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Mein Leben hat nun ein bisschen mehr Halleluja – so lässt sich wohl am besten und mit einem leichten Augenzwinkern mein Schritt in die Redaktion von Kirche+Leben überschreiben. Als Reporterin freue ich mich darauf, künftig die Geschichten zu entdecken, die die Menschen und die Region bewegen. Vor allem in der Ecke, über die Herbert Grönemeyer singt: „Tief im Westen...“. Denn unterwegs sein werde ich von Coesfeld bis Recklinghausen, vom westlichen Münsterland bis zum Niederrhein, meiner Heimat.
Journalismus, das war schon immer mein Ding. Von der WAZ in Essen über die Münstersche Zeitung während des Studiums war der Weg ins Volontariat bei der Hessischen Niedersächsischen Allgemeinen in Kassel nur logisch. Als Sportredakteurin habe ich mich nicht nur in einer Männerdomäne behauptet und gelernt, Dinge sportlich zu nehmen, sondern auch erfahren, wie wichtig es in der heutigen Zeit ist, Journalismus neu zu denken und crossmedial zu gestalten – ohne dabei die entscheidenden Spielregeln zu verletzen: fundierte Recherche, reale Fakten, sauber aufbereitet. Guter Journalismus bietet Orientierung, liefert Hintergründe und den wichtigen Blick über den Tellerrand hinaus, ordnet ein, zeigt Perspektiven auf.
Der berühmte Sportsgeist hat mich ebenso geprägt wie das Leben in einer jungen, lebendigen Gemeinde. Die Kirche erlebt eine Zeit des Umbruchs. Sie steht vor vielfältigen neuen Herausforderungen. Und trotzdem: Kirche, ihre Werte, ihre Menschen sind für das heutige gesellschaftliche Miteinander unerlässlich. Diesen Wandel zu begleiten und über die bleibende Relevanz bei Kirche+Leben zu berichten, darauf bin ich sehr gespannt.