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Franziskus versuchte, zwischen Kyjiw und Moskau zu vermitteln. Wie eine Ostkirchen-Expertin die Bemühungen seines Nachfolgers einschätzt.
Die Münsteraner Theologin Regina Elsner hat die Ukraine-Politik von Papst Leo XIV. gelobt. Frühere diplomatische Initiativen des Vatikans seien von der Realität eingeholt worden, so die Ostkirchenkundlerin in einem Podcast des Onlinemagazins „Die Eule“.
Die Kurie schätze ihre eigene Rolle im Konflikt nun realistischer ein. Chancen sehe Elsner vor allem darin, sich für russische Katholiken und ukrainische Kinder einzusetzen, die von Russland verschleppt wurden.