KIRCHE IN DEUTSCHLAND

ZdK-Generalsekretär: Warum es die Synodalkonferenz braucht

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Das erste Treffen wurde verschoben, und der Vatikan lässt sich Zeit mit der Zustimmung. Warum Marc Frings auf die Umsetzung beharrt.

Von KNA

Trotz ausbleibender Zustimmung aus Rom und Verschiebung will der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Marc Frings, weiter an der Synodalkonferenz festhalten. Die Erfahrungen des Reformdialogs Synodaler Weg hätten gezeigt, dass es ein gemeinsames Handeln von Bischöfen und Laien brauche, um als Kirche in gesellschaftlichen und politischen Debatten deutlich wahrgenommen zu werden, sagte Frings in einem am Freitag, 11. September, veröffentlichten Interview des Portals katholisch.de.

Die Synodalkonferenz ist ein Beratungs- und Beschlussgremium von Bischöfen und Laien, das den Synodalen Weg auf Bundesebene fortsetzen soll.

Kirche muss in Bundespolitik gehört werden

So gebe es in der Bundespolitik für die Kirche relevante Themen, die nicht angegangen würden, so Frings. „Ich glaube, dass mit der Kraft einer Synodalkonferenz genau dieses Instrument geschaffen werden kann, um noch wirksamer zu werden.“ Entscheidend sei ein offener Dialog, wie er auch auf den Katholikentagen, zuletzt im Mai in Würzburg, praktiziert werde.

„Katholikentage werden seit jeher von der katholischen Zivilgesellschaft organisiert und geprägt. Wir setzen die Themen. Aber es ist wichtig und immer wieder auch unser Ziel, dass möglichst viele Bischöfe dabei sind“, erklärte der ZdK-Generalsekretär. „So etwas würde die Synodalkonferenz aufgreifen und versteigen.“

Frings: Haben unsere Hausaufgaben gemacht

Die ursprünglich für November angesetzte erste Sitzung der Synodalkonferenz war verschoben worden. Grund dafür ist laut ZdK, dass die angefragte und notwendige Zustimmung aus dem Vatikan für die Satzung bisher nicht vorliegt. Aus Frings Sicht haben Laien und Bischöfe in Deutschland „ihre Hausaufgaben gemacht“.

Beide Trägerorganisationen hätten sich im Dialog mit dem Präfekten der Vatikanbehörde für die Bischöfe, Erzbischof Filippo Iannone, für die Satzung ausgesprochen und damit eine rechtliche Grundlage geschaffen. „Insofern liegt es jetzt an Rom zu erklären, warum man dort noch Zeit braucht“, sagte Frings.

Er erwarte, dass bei der Gemeinsamen Konferenz von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz im November über das Vorgehen im kommenden Jahr beraten wird, erklärte Frings und betonte: „Noch sehe ich keinen Zeitdruck.“

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