Mit dem Smartphone Beten, Chatten, WLAN finden

Zehn Tipps: So klickt der Katholikentag

Beten geht mit dem Smartphone, das Programm gibt’s als App und auch sonst ist der 101. Katholikentag in Münster gut vernetzt. Hier gibt’s Service rund ums Handy beim Katholikentag.

A wie App:

Ohne die Katholikentags-App geht fast gar nichts mehr: Mit der Ampel-Anzeige neben dem Programmpunkt ist der Nutzer schnell informiert, wie gut diese besucht ist. Hier kann man sie herunterladen.

Darüber hinaus werden die Teilnehmer jeden Morgen in der Katholikentagszeitung „Kirche+Leben aktuell“ ebenfalls mit Infos zu Programmänderungen versorgt. Sie wird an allen wichtigen Veranstaltungsorten kostenlos verteilt.

B wie Beten:

Oft genug fragen sich Pfarreirat und Jugendgruppen, wie sie Gebetsformen entwickeln können, die auch spannend für Nicht-Kirchgänger sind. Dazu hat Felix Goldinger die Netzgemeinde „da_zwischen“ gegründet und bietet den 1400 Mitgliedern Seelsorge via Smartphone an. Der Referent für missionarische Pastoral im Bistum Speyer lädt am Freitag, 11. Mai, von 11 bis 12.30 Uhr zu einer Werkstatt ins Zentrum Bibel und Spiritualität, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Schützenstr. 46, ein (S. 357 im Heft). „Beten mit dem Smartphone“ lautet der Titel. Es geht darum, mit der Netzgemeinde Gott im Alltag zu entdecken.

C wie Chat:

Auf www.haus-der-seelsorge.de, einem Angebot des Bistums Münster, lassen sich einige Podien im Chat während oder nach der Veranstaltung verfolgen. Wer es zum Beispiel nicht rechtzeitig zum Podium „Liebe auf Dauer trotz Ehe? Expertenwissen trifft Alltagserfahrung“ in die Halle Münsterland schafft, kann sich am Freitag ab 16.30 Uhr dazu schalten. User können über Nachrichtendienste Fragen an einen „Anwalt des Publikums stellen“, der diese einbringt.

L wie Ladegerät:

Offizielle Handyladestationen gibt es auf dem Katholikentag nicht, vielleicht darf man sich auf Anfrage an eine Steckdose hängen. Bitte  eigenes Ladegerät mitnehmen! Für Gruppen, die in Turnhallen übernachten, bieten sich Mehrfachstecker an.

M wie Missio:

Wem sein mobiles Endgerät während seines Katholikentag-Besuchs kaputt geht, darf es gerne am Missio-Truck vor dem LWL-Landesmuseum und am Missio-Stand in der Aegidiistraße abgeben. Das Hilfswerk ruft gemeinsam mit dem Katholikentag zum „Handy spenden“ auf. Aus alten Mobiltelefonen werden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen, nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt. Der Erlös ist für Familien in Not.

Alte Handys können auf dem Katholikentag an Missio gespendet werden.
Alte Handys können auf dem Katholikentag an Missio gespendet werden.

P wie Praxis:

Wie kann ein Jugendkreuzweg mit dem Smartphone funktionieren? Antworten darauf gibt es am Samstag, 12. Mai, in der Hildegardisschule, Raum 105, Neubrückenstraße 17 (S. 318).

Von 14  bis 15.30 Uhr leiten Alexander Bothe, Geschäftsführer des Ökumenischen Kreuzweges der Jugend, Michael Diek, Pastoralassistent, und Daniel Gewand, Pastoralreferent in Coesfeld, die Werkstatt.

R wie Ratgeber:

Kinder können sich nicht wehren,  wenn sie ungewollt beim Daddeln am Handy oder am PC mit Porno-Seiten in Berührung kommen. Mit diesem Thema beschäftigt sich das Angebot „Sex im Web 2.0“. Wie schütze ich mein Kind?“. Die Werkstatt findet am Donnerstag, 10. Mai, 16.30 bis 18 Uhr im Haus der Familie, Krummer Timpen 42, (S. 290) statt. Friederike Bartmann, Bildungsreferentin der Katholischen Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW, berät Eltern und andere Interessierte.

V wie Verloren:

Da hilft das Fundbüro auf dem Katholikentag weiter. Es befindet sich im Stadthaussaal des Bürgeramts, Klemensstr. 10, 48143 Münster bei der Gepäckaufbewahrung. Infos zu den Öffnungszeiten im Programmheft Seite 622, oder unter „Hinweise von A bis Z“ in der App. Nach dem Katholikentag ist das städtische Fundbüro zuständig.

W wie WLAN:

Die Münsteraner Innenstadt verfügt flächendeckend über ein öffentliches WLAN. Für die Nutzung ist eine Anmeldung bei Unitymedia erforderlich: www.katholikentag.de/unitymedia-wlan

 Z wie Zapfenstreich:

Der gilt für das Handy natürlich während der Gottesdienste, Diskussionen, Workshops und Konzerte. Da wird es nämlich ausgeschaltet.