Für zwölf Monate vom Bistum Münster nach Afrika und Mittelamerika

Zekorn sendet 29 junge Leute in Freiwilligendienst im Ausland

Weihbischof Stefan Zekorn hat 29 jungen Erwachsene gesegnet und in einen Freiwilligendienst im Ausland gesendet. Gemeinsam mit ihren Familien und Angehörigen waren die Freiwilligen nach Münster gekommen, um den letzten gemeinsamen Schritt in der Vorbereitung auf ihr Auslandsjahr zu gehen. Zwischen Schulabschluss und Studium oder Ausbildung haben sie sich entschlossen, zwölf Monate in der Dominikanischen Republik, in Ghana, Mexiko, Ruanda, Südafrika, Tansania und Uganda in sozialen Einrichtungen wie Schulen oder Waisenhäusern mitzuhelfen - unterstützt vom „weltwärts“-Programm über das Bistum Münster.

„Es ist ein Sprung ins Ungewisse, ein Aufbruch und Wagnis, das es lohnt, einzugehen“, betonte Weihbischof Zekorn in seiner Predigt. „Ihr seid Friedenshelfer und Friedensarbeiter“, wandte er sich an die jungen Erwachsenen. Weil die Freiwilligen sich auf eine andere Kultur einließen, würden auch Eltern, Verwandte und Freunde durch Erzählungen einen Einblick in diese Kultur bekommen. Umgekehrt lernten die Menschen in den Einsatzländern etwas über Europa. „Dadurch wird ein Netz über die ganze Welt gespannt“, zeigte er sich überzeugt.

Als Zekorn Ameiseneier essen musste

Der Weihbischof ermutigte die Freiwilligen dazu, sich mit allem, was dazugehört, auf die fremde Kultur einzulassen – auch kulinarisch. „In Mexiko wurden mir Ameiseneier serviert“, berichtete er von einer Reise nach Lateinamerika. „Ich musste mich überwinden, es zu probieren, aber – es war lecker“, erzählt er. Bei allen Wegen, die die Freiwilligen gehen, gehe Gott mit. „Wenn ihr vor großen Herausforderungen steht, könnt ihr diese Gott anvertrauen“, sicherte Zekorn den jungen Erwachsenen zu: „Er ist immer bei euch.“

Aus den Händen von Sebastian Aperdannier und Judith Wüllhorst von der Fachstelle Weltkirche, die die Freiwilligen in den vergangenen Monaten auf ihren Einsatz vorbereitet hatten, erhielten die jungen Frauen und Männer kleine Holzkreuze, die sie während ihres Auslandsjahres begleiten sollen.