Weihbischof dankt Ehefrauen für ihre Unterstützung

Zekorn weiht in Münster zehn Männer zu Diakonen

Weihbischof Stefan Zekorn hat zehn Männer aus dem Bistum Münster zu Diakonen geweiht. Im vollbesetzten St.-Paulus-Dom spendete er ihnen das Sakrament der Weihe durch Handauflegen und Gebet. In einer Welt, in der derzeit Gewalt, Zerstörung und Hass vorherrschen würde, seien sie Botschafter der Liebe Gottes, sagte Zekorn in seiner Predigt zu den Diakonen.

Gott habe entgegen dem menschlichen Streben nach Macht und Reichtum die „Herrschaftsform der Liebe“ erschaffen, so der Weihbischof. „Es ist eine Herrschaft, die dient und damit die Welt verändert.“ Die Menschen seien damit eingeladen, nicht sich selbst, sondern anderen zu dienen.

Dienstauftrag: Jesu vergegenwärtigen

Damit Christen diesen Auftrag nicht vergäßen, hätten sie das Amt des Diakons geschaffen. „Das ist die Kurzformel für Ihren Dienst: Das Diener-Sein Jesu vergegenwärtigen.“ Neben ihren vielen eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten werde Gott ihnen dabei helfen, sagte Zekorn. „Weil sie sich um die sorgen, um die Gott sich Sorge macht.“

Durch ihren Einsatz für Arme und Benachteiligte würden die Diakone in der Begegnung mit den Menschen den Glanz Gottes durchscheinen lassen. „Genau das ist es , was unsere Welt braucht“, so Zekorn. „Unser Handeln und unsere Taten reichen nicht – wir müssen zeigen, dass es die Kraft Gottes braucht.“

Der Weihbischof dankte im Gottesdienst besonders den Frauen der neuen Diakone, die sie in der vierjährigen Ausbildung begleitet hatten. Deutlich wurde ihre wichtige Rolle auch während der Weihe-Litugie, in der sie immer wieder an der Seite ihre Männer standen. Neu war, dass die Geweihten gemeinsam mit ihren Frauen aus dem Dom auszogen.