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Der Limburger Bischof dankte nach dem schweren Zugunglück den Einsatzkräften und betete für die Verstorbenen, Verletzten und Angehörigen.
Nach dem schweren Zugunglück mit drei Toten und zahlreichen Verletzten in Baden-Württemberg hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, seine Trauer und sein Entsetzen ausgedrückt. „Meine Gedanken sind bei den Verstorbenen, den Verletzten und den Angehörigen. Ihnen gilt mein Gebet“, schrieb der Limburger Bischof am späten Sonntagabend auf der Plattform X. Er dankte den Rettungskräften und Notfall-Seelsorgeteams: „Danke, dass Sie da sind.“
Auf der Bahnstrecke zwischen Sigmaringen und Ulm waren am Sonntag in Höhe Riedlingen zwei Waggons eines Regionalexpresses entgleist. Das teilte die Polizei Ulm am Abend mit. „Nach aktuellem Ermittlungsstand wurden drei Personen tödlich sowie weitere Reisende schwerstverletzt“, hieß es.
Ermittlungen über Ursache laufen weiterhin
Laut Polizei laufen die Ermittlungen zur Unfallursache. Die Bundespolizei in Stuttgart und das Polizeipräsidium Ulm seien gegen 18.10 Uhr informiert worden, dass es zwischen Riedlingen und Munderkingen zu einer Zugentgleisung gekommen sei und mehrere Waggons eines Regionalexpresses auf dem Weg nach Ulm betroffen seien. Bis auf Weiteres bleibe die Zugstrecke gesperrt.