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Erfahrungsaustausch im Bereich der Flüchtlingshilfe

Erzbischof Schick reist am Sonntag in die Türkei

Erzbischof Ludwig Schick reist mit einer zentralen Frage für mehrere Tage in die Türkei: Was kann für die mehr als 2,5 Millionen Flüchtlinge dort getan werden?

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Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, reist am Sonntag (28.08.2016) zu einem mehrtägigen Besuch in die Türkei. Dort haben in den vergangenen Wochen und Monaten drei neue Bischöfe ihr Amt angetreten. Erzbischof Schick wird unter anderem mit den neuen Ordinarien in Istanbul, Bischof Ruben Tierrablanca Gonzalez, und Izmir, Erzbischof Lorenzo Piretto, sowie weiteren Vertretern der katholischen Kirche in der Türkei zusammentreffen, wie die Deutsche Bischofskonferenz mitteilte. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., wird den Bamberger Erzbischof in einer Privataudienz empfangen.

Ziel der Reise ist neben der Begegnung mit Vertretern der katholischen Kirche und der Vertiefung der ökumenischen Kontakte mit der griechisch-orthodoxen Kirche der intensive Erfahrungsaustausch im Bereich der Flüchtlingshilfe. Offiziellen Angaben zufolge hat die Türkei rund 2,7 Millionen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak aufgenommen – mehr als jedes andere Land. So wird Erzbischof Schick Projekte der Flüchtlingshilfe der Caritas und der Salesianer Don Boscos besuchen.

Mit der Reise setzt der Vorsitzende der Kommission Weltkirche seine Besuche von Flüchtlingseinrichtungen im Nahen Osten fort. 2015 traf Schick im Libanon mit Geflüchteten und Verantwortlichen für die Flüchtlingshilfe zusammen, im April dieses Jahres bereiste er Syrien, Jordanien und den Nord-Irak. Das besondere Augenmerk galt dabei jeweils dem Engagement der Ortskirchen und deren Zusammenarbeit mit den katholischen Organisationen in Deutschland sowie mit der internationalen Gemeinschaft.

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