„Uns ging es immer gut, wir sind ja in Gottes Händen“

Schnee: Weg zu Ordensfrauen nach zehn Tagen wieder frei

30 Ordensfrauen, die auf der Kinderalm im österreichischen Bundesland Salzburg durch Schneemassen von der Außenwelt abgeschnitten waren, sind wieder erreichbar. Angst hätten die Schwestern nicht gehabt: „Uns ging es immer gut, wir sind ja in Gottes Händen“, sagte Priorin Laure-Marie von den „Schwestern von Bethlehem“ den „Salzburger Nachrichten“.

Wegen meterhohen Schnees und umgestürzter Bäume war der Weg zum auf 1.300 Höhenmeter gelegenen Kloster „Maria im Paradies“ zehn Tage lang nicht passierbar. Am Donnerstag konnten Einsatzkräfte der Gemeinde St. Veit die Straße räumen. Die Schwestern haben die Lage nach eigenen Worten gut überstanden; sie hätten genug Lebensmittel und Heizmaterialvorräte. „Wir leben auch sehr genügsam und brauchen nicht viel“, so die Priorin.

Strenges, zurückgezogenes Leben

Die „Schwestern von Bethlehem“ führen ein strenges, zurückgezogenes Leben. Die meiste Zeit verbringen sie schweigend in ihren Zellen, wo sie beten, arbeiten und auch ihre Mahlzeiten einnehmen. Zweimal täglich versammeln sie sich zum Gottesdienst. Nur der Sonntag wird in Gemeinschaft verbracht.