Am 13. Mai in Münster - Extra-Beilage der Redaktion „Kirche+Leben“

1.200 Musiker feiern „AufKLANG“ zum Katholikentag

Vom 9. bis 13. Mai 2018 wird der Katholikentag das Leben in der Innenstadt von Münster prägen. Aber bereits ein Jahr zuvor weht ein wenig Katholikentags-Flair durch das Zentrum der Stadt: „AufKLANG“ lautet der Titel der Veranstaltung am Samstag, 13. Mai, die allen Münsteranern und Stadtbesuchern schon einmal ein bisschen Lust machen soll auf das große Treffen von mehreren zehntausend Christen genau ein Jahr später.

Extra-Zeitung
„Kirche+Leben“ hat für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) eine Zeitung erstellt, die in ganz Münster verteilt wurde. Darin erklären wir (fast) alles zum Katholikentag. Die Zeitung gibt es hier zum Herunterladen.

Geplant ist am kommenden Samstag ein fröhliches und vor allem musikalisches Fest, „das wir gerne mit möglichst vielen Menschen feiern wollen“. So steht es in der Einladung des Bistums Münster, das die Idee für den „Startschuss-Tag“ hatte.

60 Musikgruppen auf 19 Plätzen

Ab 13.30 Uhr werden an 19 Plätzen in der Innenstadt von Münster rund 60 Musikgruppen aller Art zu erleben sein – vom Duo über Bands bis hin zu Chören und Orchestern. Die Musiker kommen aus Pfarrgemeinden, katholischen Verbänden, Schulen, Kindergärten und Caritas-Einrichtungen im ganzen Bistum.


Unsere interaktive Karte gibt einen Überblick, welche Gruppe wann und wo auftritt.

Die Gruppen stellen ein etwa halbstündiges musikalisches Programm vor, das im Lauf des Nachmittags wiederholt werden kann. So können Passanten an möglichst vielen Bühnen möglichst viele Gruppen erleben. Fast 1.200 Musiker machen mit. Mit Blick auf das Leitwort des Katholikentags 2018, „Suche Frieden“, sind die Künstler gebeten, mindestens ein Friedenslied vorzutragen.

Seinen Abschluss findet der „AufKLANG“ im Dom. Um 17 Uhr ist dort ein Wortgottesdienst mit Bischof Felix Genn geplant. „Kirche-und-Leben.de“ überträgt ihn live im Internet. Der Stream ist ab wenige Minuten vor Beginn auf unserer Startseite erreichbar.

Nach dem Gottesdienst soll es gemütlich werden: Auf dem Domplatz klingt der „AufKLANG“ bei Musik, kühlen Getränken und Fingerfood aus.

Neue „Friedensverträge“ schließen

Domkapitular Klaus Winterkamp, Katholikentags-Beauftragter des Bistums Münster, präsentiert die „Friedensverträge“, die am 13. Mai nach dem Gottesdienst im Dom verteilt werden. | Foto: Christof Haverkamp
Domkapitular Klaus Winterkamp, Katholikentags-Beauftragter des Bistums Münster, präsentiert die „Friedensverträge“, die am 13. Mai nach dem Gottesdienst im Dom verteilt werden. | Foto: Christof Haverkamp

Am Ende des Wortgottesdienstes werden „Friedensverträge“ an Interessierte verteilt. Sie sollen die Menschen im Jahr der Vorbereitung auf den Katholikentag begleiten und sie immer wieder an das Friedens-Motto des Treffens erinnern. Diese „Friedensverträge“ sind in Form einer Urkunde gestaltet. Sie erinnern an den Westfälischen Frieden, der im Oktober 1648 in Münster und Osnabrück am Ende des Dreißigjährigen Krieges geschlossen wurde. Und an das Ende des Ersten Weltkrieges 1918.

Auf der Vorderseite soll eine Friedensbotschaft stehen, die gedichtet, gezeichnet, gemalt oder vertont werden kann. „Hauptsache: Sie wird mindestens zu zweit gestaltet“, erläutert Klaus Winterkamp, Katholikentags-Beauftragter des Bistums Münster. Das kann die Schwester mit dem kleinen Bruder sein oder der Messdiener mit dem Pfadfinder, die Klasse 2a mit der Klasse 2b, der Feuerwehrmann mit dem Flüchtling oder der Sportverein mit der Schützenbruderschaft. Diese Friedensbotschaften sollen bis Ende Januar zurückgegeben werden. Sie werden beim Katholikentag präsentiert.