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Spirituelle Angebote auf dem Weg zur Arbeit

Gottesdienste in Zügen in Südafrika verboten – viele Pendler empört

  • In Zügen rund um Johannesburg in Südafrika sind künftig Gottesdienste verboten.
  • Diese gehören für viele Passagiere aber zur Morgenroutine, berichten örtliche Medien.
  • Die Bahn begründet, niemandem an Bord solle etwas aufgezwungen werden.
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Südafrikas staatliche Bahnagentur PRASA macht Kunden wütend: In Zügen rund um Johannesburg sind künftig Gottesdienste verboten. Diese gehören für viele Passagiere aber zur Morgenroutine, berichten örtliche Medien.

Das Verbot solle Fahrgästen freien Durchgang ermöglichen, "sodass sie sicher und sauber reisen können und das Verhalten einer Gruppe niemand anderem an Bord aufgezwungen wird", begründet die Bahn. Prediger und auch Straßenhändler seien in den Abteilen nicht mehr erlaubt.

Proteste gegen Verbot

Laut der Tageszeitung "Sowetan" reagieren viele Pendler "schockiert". Eine Aktivistin wird mit den Worten zitiert: "Diese Gottesdienste helfen vor allem Fahrgästen, die eine schwere Zeit durchmachen"; sie würden auf ihrem Weg zur Arbeit "spirituell versorgt". Eine Zug-Predigerin, deren Vortrag vom Sicherheitspersonal unterbrochen wurde, sagte der Zeitung, es gehe darum, "den Menschen von Jesus zu erzählen".

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