Aktuell in katholischen Heimen keine Zimmer frei

Günstige Studentenzimmer in Münster – jetzt für 2019 bewerben

Die Mieten in katholischen Studierendenwohnheimen in Münster sind geringer gestiegen als die Mieten in der Stadt insgesamt. Darauf weist das Bischöfliche Studierendenwerk (BSW) hin. Zuletzt seien die Mieten 2017 angehoben worden.

Abhilfe in der aktuellen studentischen Wohnungsnot in Münster kann das BSW zwar nicht leisten. „Wir haben derzeit keine freien Zimmer“, sagt BSW-Geschäftsführer Markus Hoffmann auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“. Allerdings sei es jetzt schon möglich, sich für das Sommersemester 2019 zu bewerben. Wie das geht, steht auf www.bsw-muenster.de.

Keine Mieterhöhung 2019 in den fünf Häusern

Das BSW äußerte sich mit Bezug auf den Studentenwohnpreis-Index, den das Institut der deutschen Wirtschaft vorgelegt hatte. Demnach stiegen die Mieten in Münster seit 2010 um gut 30 Prozent und die Miete für eine studentische Musterwohnung um 23,7 Prozent.

Im selben Zeitraum lag die Mietsteigerung in den fünf unterschiedlichen BSW-Häusern zwischen 7,8 und 22,6 Prozent. Die Miete in einigen katholischen Wohnheimen enthalte bereits Telefon- und Internet-Flatrate und den Rundfunkbeitrag. Für 2019 seien keine Mieterhöhungen vorgesehen.

Ziel des BSW sei, vor allem für Studierende mit geringeren finanziellen Möglichkeiten Wohn- und Gemeinschaftsoptionen zu schaffen, hieß es. Das BSW ist eine gemeinnützige Gesellschaft des Bistums Münster. Es betreibt die Häuser Collegium Marianum, Deutsches Studentenheim, Fürstin-von-Gallitzin-Heim, Liebfrauenstift und Thomas-Morus-Kolleg mit insgesamt 380 Plätzen.