Veränderte Texte kommen verzögert in die liturgischen Bücher

Neue Bibelübersetzung erst Ende 2018 in den Gottesdiensten

Millionen Katholiken im deutschen Sprachraum werden in den Gottesdiensten erst ab Advent 2018 leicht veränderte Bibeltexte zu hören bekommen. Die gerade veröffentlichte Neuübersetzung der Bibel soll dann nach und nach Eingang in die liturgischen Bücher finden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) in Bonn mit.

Die neue, revidierte Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift ist seit Dezember im Buchhandel erhältlich. Sie war von Theologen, Sprachwissenschaftlern und Historikern im Verlauf von mehreren Jahren erarbeitet worden und ersetzt die 30 Jahre alte erste Fassung der Einheitsübersetzung.

Für die moderne Übersetzung waren neue Erkenntnisse der Textforschung, eine engere Orientierung am Urtext und Änderungen im aktuellen Sprachgebrauch maßgeblich. Die Einheitsübersetzung ist die „verbindliche“ Bibelausgabe für katholische Liturgie, Schule, Familie und Seelsorge.

Parallel zur katholischen Neuübersetzung hatte auch die evangelische Kirche im vergangenen Herbst eine Neuübersetzung der Lutherbibel vorgestellt.