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Ordenshabit von Koenigshoeven durch bekannte Modemarke entworfen

Niederländische Trappisten-Mönche stellen neue Designer-Jeans-Kutte vor

  • Die Mönche der Trappisten-Abtei Koningshoeven bei Tilburg tragen künftig Designer-Kutten.
  • Eine niederländische Modemarke habe den Ordenshabit aus Bio-Baumwolle und nachhaltigem Jeans-Stoff entworfen.
  • Die niederländische Abtei „Onze Lieve Vrouw van Koningshoeven“ ist bekannt für ihr Trappistenbier „La Trappe“.
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Die Mönche der Trappisten-Abtei Koningshoeven bei Tilburg tragen künftig Designer-Kutten. Wie das Kölner domradio.de berichtet, hat eine bekannte niederländische Modemarke das Ordenshabit aus Bio-Baumwolle und nachhaltigem Jeans-Stoff neu entworfen. Die Trappisten sind einer der strengsten Orden der katholischen Kirche; ihr Habit ist ein Zeichen von Demut und Einfachheit.

Zu der Zusammenarbeit kam es nach Angaben der Abtei aus einer „gemeinsamen Liebe zum Handwerk“ und aus Verantwortung für die Umwelt. Nachhaltigkeit spiele auch bei der Bierherstellung der Mönche eine große Rolle. Wasser und andere Rohstoffe würden mehrfach verwertet. „Wir benutzen Solarpanels und erzeugen unsere eigene Energie“, so Prior Isaac im Werbevideo.

Erstes alkoholfreies Trappistenbier

Die niederländische Abtei „Onze Lieve Vrouw van Koningshoeven“ ist bekannt für ihr Trappistenbier „La Trappe“, das hier seit 1884 gebraut wird. Im ablaufenden Jahr brachten die Mönche das erste alkoholfreie Trappistenbier weltweit auf den Markt.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Mönche von Koningshoeven Schlagzeilen mit einer ungewöhnlichen Initiative machen. Im Januar eröffneten die Trappisten ihr sogenanntes E-Noviziat. Auf einer eigens erstellten Internetseite können sich Interessenten für das Ordensleben über die Anforderungen und das Leben im Trappistenkloster informieren.

Trappisten seit 1892 eigenständig

Die Trappisten nennen sich auch „Zisterzienser der Strengeren Observanz“. Seit 1892 bilden sie einen eigenständigen Orden neben den Zisterziensern. Ihre Anfänge im französischen La Trappe liegen bereits im 17. Jahrhundert. Der benediktinische Reformorden der Zisterzienser ist benannt nach dem 1098 gegründeten Kloster Citeaux bei Dijon. Die Betonung von Handarbeit, Bodenkultur, Rodung und Landwirtschaft gaben ihm nicht zuletzt eine große Bedeutung bei der deutschen Ostsiedlung.

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