Zahl der Toten inzwischen vierstellig

Erdbeben in Marokko: Papst und Bätzing kondolieren, Hilfe läuft an

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Nach dem schweren Erdbeben in Marokko ist die Zahl der Toten inzwischen vierstellig. Unter anderen Papst Franziskus und Bischof Georg Bätzing drückten ihr Mitgefühl aus. Hilfe läuft an.

Nach dem schweren Erdbeben in Marokko mit einer inzwischen vierstelligen Zahl von Toten ist die Bestürzung weltweit groß. Papst Franziskus unterstrich seine Nähe zu den Opfern. Derweil läuft Hilfe an.

Franziskus betonte in einem Beileidstelegramm seine Solidarität mit allen Betroffenen der Naturkatastrophe. Er bitte Gott im Gebet, den Marokkanern in dieser schweren Prüfung beizustehen.

Beim Mittagsgebet am Sonntag rief der Papst zu Solidarität auf: "Seien wir dem marokkanischen Volk in diesem tragischen Augenblick nahe!" Franziskus sagte, er bete für die Verletzten, die Toten und deren Angehörige. Nachdrücklich dankte er allen Katastrophenhelfern und jenen, die versuchten, die Not der betroffenen Bevölkerung zu lindern.

Bätzing: Wichtig, füreinander da zu sein

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, schrieb im Netzwerk X: „In solchen Zeiten der Not erinnern uns die Solidarität und das Mitgefühl der Weltgemeinschaft daran, wie wichtig es ist, füreinander da zu sein.“

Sprecher der Vereinten Nationen und der EU boten Hilfe an. Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kondolierte Marokkos König Mohammed VI., Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte über X sein Mitgefühl.

Hilfe läuft an

Unterdessen bereiten sich auch deutsche Organisationen auf Hilfseinsätze vor. Die Aktion „Deutschland hilft“ prüfe derzeit, welche Maßnahmen aktuell sinnvoll seien, sagte der Vorstandssprecher von „Action Medeor“, Sid Peruvemba. Die Organisation ist Teil des Zusammenschlusses „Deutschland hilft“.

Die meisten Opfer seien in schwer zugänglichem Gelände abseits der Städte zu beklagen. Es gehe jetzt darum, die Verletzten medizinisch zu versorgen, die Bevölkerung mit dem Nötigsten auszustatten und möglichst schnell und sicher unterzubringen, so der Sprecher. Auch das deutsche Hilfswerk „Caritas international“ bat um Unterstützung.

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