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Motto „Platzsuche“ lässt viel Raum zum Experimentieren

Gottesdienst speziell für Jugendliche - am 26. September in Warendorf

  • Unter dem Motto „Platzsuche“ lädt die Jugendseelsorgekonferenz im Kreis Warendorf erstmals zu einem überregionalen Jugendgottesdienst ein.
  • Der Gottesdienst findet am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr in der St.-Marien-Kirche in Warendorf statt.
  • Es soll reichlich experimentiert werden, versprechen die Organisatoren.
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Unter dem Motto „Platzsuche“ lädt die Jugendseelsorgekonferenz im Kreis Warendorf erstmals zu einem überregionalen Jugendgottesdienst ein. Statt Orgelklängen spielt eine Band, statt einer langen Predigt gibt es eine Mitmach-Aktion und einen kurzen Impuls. Der Gottesdienst findet am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr in der St.-Marien-Kirche in Warendorf statt.

Jugendliche, junge Erwachsene, Junggebliebene – sie alle sind auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Vielleicht aber auch nach ihrem Platz in der Kirche. „Auch als Hauptamtlicher bleibt man auf dieser Suche“, gibt Ulrich Hagemann, Pastoralreferent in der Pfarrei St. Laurentius in Warendorf, zu.

Neues Gottesdienstformat ausprobieren

Der Anteil an jungen Menschen in den Sonntagsgottesdiensten nehme stetig ab, beschreibt Hagemann die Situation in den Pfarreien in einer Mitteilung der Bischöflichen Pressestelle. Und das treffe nicht nur auf die Dekanatspfarreien Beelen, Everswinkel, Freckenhorst, Harsewinkel, Ostbevern, Sassenberg, Telgte und Warendorf zu. „Da kam uns die Idee, die Jugendlichen und Junggebliebenen, die noch gerne eine Messe besuchen, zu bündeln und mit ihnen zusammen ein neues Gottesdienstformat auszuprobieren“, erklärt der Pastoralreferent die Gründe.

Die Mitglieder der Jugendseelsorgekonferenz zeigen sich dabei experimentierfreudig: So sollen vor allem vier Elemente einen Platz im Gottesdienst finden. „Es wird einen Impuls, eine kurze Predigt geben, die zur Lebenswirklichkeit der jungen Menschen passt“, verspricht Ilona Flaute aus Warendorf-Einen. Außerdem soll die Gemeinschaft deutlich werden. So werden die Teilnehmenden schon beim Hineinkommen begrüßt, auch Gespräche an anderen Stellen im Gottesdienst sind vorgesehen. Zu viel verraten möchte das Team noch nicht, manches werde sich auch spontan ergeben: „Auf jeden Fall wird es eine Aktion geben, bei der die Jugendlichen und die anderen Besucher aktiv miteingebunden werden.“ Und auch die Musik der Telgter Band um Pastoralreferent David Krebes wird sich von sonst üblichen Orgelklängen unterscheiden.

Jugendgemäße Form des Gottesdienstes

Das Format stehe nicht in Konkurrenz zu einer der Jugendkirchen im Bistum Münster, betont Marko Marincel, Leiter des Regionalbüros Ost, das die Kinder- und Jugendarbeit im Bistum unterstützt. „Wir möchten auf regionaler Ebene eine jugendgemäße Form von Gottesdienst feiern und einen Platz suchen, um gemeinsam mit den Jugendlichen kreativ zu sein.“ Das Team hofft darauf, dass sich Fahrgemeinschaften bilden. Verständlicherweise sei vielleicht nicht jeder sofort bereit, den Weg nach Warendorf alleine auf sich zu nehmen. „Aber es lohnt sich“, meint Michel Dornbusch, Pastoralassistent aus Sassenberg und Füchtorf.

Für alle, die nicht vor Ort mit dabei sein können, wird der Gottesdienst am Sonntag, 26. September, um 17 Uhr im Internet auf www.bistum-muenster.de sowie auf dem Youtube- und Facebook-Kanal des Bistums übertragen.

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