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Wegen Corona: Weltfamilientreffen in Rom von 2021 auf 2022 vertagt

Papst verschiebt Weltjugendtag in Lissabon auf 2023

Papst Franziskus hat wegen der Corona-Pandemie zwei katholische Großveranstaltungen um jeweils ein Jahr verschoben. Das Weltfamilientreffen, das 2021 in Rom stattfinden sollte, wird auf 2022 verschoben - der Weltjugendtag in Lissabon von 2022 auf 2023.

Papst Franziskus hat wegen der Corona-Pandemie zwei katholische Großveranstaltungen um jeweils ein Jahr verschoben. Wie der Vatikan (Montag) mitteilte, soll das für Sommer 2021 in Rom geplante Welttreffen katholischer Familien nun im Juni 2022 stattfinden. Der nächste große Weltjugendtag war ursprünglich für 2022 in Lissabon geplant; er ist nun auf August 2023 verschoben. Man wolle vermeiden, Familien und junge Menschen einer gesundheitlichen Gefahr auszusetzen, teilte der Vatikan mit.

Weltjugendtage sind die größte Massenveranstaltung der katholischen Kirche. Zu den Abschlussgottesdiensten mit dem Papst kommen im Normalfall Hunderttausende. Sie wurden von Johannes Paul II. (1978-2005) ins Leben gerufen und finden inzwischen in der Regel alle drei Jahre als weltweites Großtreffen statt. Das erste Weltfamilientreffen wurde 1994 in Rom veranstaltet. Seither fand es alle drei Jahre statt.

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Kampanile Medienagentur