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Steinmeier, Kretschmann und Minister Müller loben den Theologen

Politiker würdigen verstorbenen Hans Küng

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und weitere Politiker würdigen das Wirken des verstorbenen katholischen Theologen Hans Küng.
  • Steinmeier nannte ihn ein „bleibendes Vorbild eines Gelehrten, eines brillanten Denkers mit scharfem Verstand“.
  • Küng war am Dienstag im Alter von 93 Jahren verstorben.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und weitere Politiker würdigen das Wirken des verstorbenen katholischen Theologen Hans Küng. Steinmeier nannte ihn ein „bleibendes Vorbild eines Gelehrten, eines brillanten Denkers mit scharfem Verstand, der gleichzeitig wacher politischer Beobachter und engagierter Mitbürger war“. Der Theologe habe nicht nur sein Fach „für viele Menschen verständlich vertreten, er hat auch in engagierter Weise immer das politische und geistige Leben kritisch und konstruktiv begleitet“.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) bezeichnete Küng als „wichtigen und wegbereitenden Lehrer in Fragen des Glaubens, des ethischen Handelns und der Deutung des Weltgeschehens“. Küng sei zeitlebens für den Dialog der Religionen und Kulturen eingetreten. Der Schweizer Theologe hatte jahrzehntelang in Tübingen in Baden-Württemberg gelehrt.

„Universelles Ethos“ geschaffen

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) sagte, Küng habe mit seinem „Projekt Weltethos“ ein „universelles Ethos für Frieden und Erhaltung der Schöpfung“ geschaffen. Es sei das Vermächtnis und der fortdauernde Appell dieses „weitsichtigen und im besten Sinne welt-zugewandten Theologen, uns diesen zentralen Überlebensfragen der Menschheit entschlossen zu widmen“.

Hans Küng war am Dienstag im Alter vor 93 Jahren in Tübingen verstorben.

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