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Kaum Pilger wegen Corona – Wirtschaftliche Lage angespannt

Spenden für Christen im Heiligen Land am Palmsonntag erbeten

  • Die katholischen Bischöfe in Deutschland rufen zu Spenden am Palmsonntag für die Christen im Heiligen Land auf.
  • Die kleine Minderheit stärke auch das friedliche Zusammenleben der Religionen, hieß es.
  • Wegen ausbleibender Pilger ist die Lage für viele Beschäftigte in den Gästehäusern angespannt.
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Die katholischen Bischöfe in Deutschland rufen zu Spenden für die Christen im Nahen Osten auf. Die Christen im Heiligen Land seien eine kleine, lebendige Gemeinschaft, die zwischen Juden und Muslimen ihren Glauben lebe, heißt es im Aufruf zur Kollekte in den katholischen Gottesdiensten am Wochenende des Palmsonntags: „Mit ihren Schulen und Begegnungsstätten fördern sie auch die interreligiöse Friedenserziehung.“

Der Deutsche Verein vom Heiligen Lande (DVHL) teilt mit, seine finanzielle Lage sei angespannt. Die Gästehäuser des Vereins in Israel stünden seit einem Jahr weitgehend leer. „Das stellt den Verein, aber auch zahlreiche Angestellte im Land vor große Herausforderungen.“ Zudem habe die Palmsonntags-Kollekte 2020 im Corona-Lockdown nur einen Bruchteil der üblichen Einnahmen erbracht.

Keinerlei Unterstützung in Palästinensergebieten

Seit September erhalte der Großteil der Mitarbeiter das israelische Pendant zum Kurzarbeitergeld, sagt der Leiter des Pilgerhauses Tabgha des DVHL, Georg Röwekamp. Auf Dauer sei diese Unterstützung jedoch zu wenig. Zudem gebe es in den palästinensischen Gebieten wie in Bethlehem „keinerlei staatliche Unterstützung“.

Spenden sind möglich im Internet und auf das Konto mit der IBAN DE81 3706 0193 0021 9900 19 bei der Pax-Bank Köln, BIC: GENODED1PAX.

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