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Eichstätt: Messdienerin und Küsterin erleiden Verbrennungen

Spiritus im Weihrauchkessel - zwei Verletzte durch Feuer

Eine Messdienerin und eine Küsterin sind in Seuversholz im bayerischen Kreis Eichstätt durch eine Verpuffung in einem Weihrauchkessel verletzt worden. Die Küsterin hatte mit Spiritus hantiert.

Zwei Menschen sind in Seuversholz im bayerischen Kreis Eichstätt durch eine Verpuffung in einem Weihrauchkessel verletzt worden. Das Unglück geschah am Dienstag bei einem Trauergottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche, teilte die Eichstätter Polizei am Mittwoch mit.

Verbrennungen zweiten Grades an beiden Beinen erlitt eine zwölf Jahre alte Messdienerin, als eine 49-jährige Küsterin versuchte, Kohlen im Weihrauchkessel mit Spiritus anzuzünden. Dadurch kam es zu einer Verpuffung, das Gewand der Ministrantin fing Feuer. Die Küsterin trug Verbrennungen ersten Grades an der rechten Hand und am Arm davon, als sie die Flammen löschen wollte.

Fahrlässige Körperverletzung

Gemeinsam mit einem 68-jährigen Kirchenpfleger gelang es der Küsterin, der Messdienerin ihre brennende Kleidung auszuziehen. Die Küsterin kam in die Klinik Eichstätt. Die Ministrantin wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen; zum Ort machte die Polizei keine Angaben, ebenso wenig zum aktuellen Zustand der zwei Verletzten.

Die Küsterin benutzte Spiritus, weil Versuche, die Kohlen mit Streichhölzern anzuzünden, nicht glückten. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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