Fotostrecke: Die ausgezeichneten Krippen

Telgter Krippenausstellung: Preisträger stehen fest

Die Träger des Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Preises bei der 78. Krippenausstellung in Telgte stehen fest. Eine fünfköpfige Jury zeichnete neun Künstler aus, der zehnte Preis wurde nach Angaben des Museums Relígio vom Publikum bestimmt.

Den Publikumspreis erhalten Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren aus dem Elternverein „mc² – Mehr Chancen für hochbegabte Kinder und Jugendliche Münster“. Sie schufen das Werk „Nachhaltig zur Krippe her kommet“. Die Recycling-Krippe besteht aus Kunststoff-Verpackungsmaterialien wie Plastikflaschen und -deckeln, Obst-, Gemüse- und Vogelschutznetzen, Radkappen und Grablichtern.

Die Preisträger der Jury

Die jüngsten Preisträger haben im Kreativ-Workshop der Pfarrei St. Viktor Dülmen gearbeitet. Die Kinder im Alter zwischen sechs und 15 Jahren nannten ihr Werk „So geht Verkündigung heute: Wir kommen zur Krippe“. Auf eine Platte sind Figuren aus Pappmaschee modelliert. Die eine Seite zeigt eine Bühne mit Scheinwerfern, auf der anderen geschieht die Geburt Jesu in einer Höhle. Zur Krippe kommen junge und alte Menschen, Menschen mit und ohne Behinderung. Allen ist gemeinsam, dass sie medial mit dem Handy oder Tablet unterwegs sind.

Ferner werden ausgezeichnet:

Marina Selissa Zimmer aus Rösrath für das gerahmte Wandbild „Kommt alle zur Krippe“ (Acryl auf Leinwand). Ihre Krippe erinnert an Noahs Arche, da alle Tiere kommen, um das Christkind zu sehen.

Claudia Onnebrink und Stefan Schwab aus Münster und Steinfurt für eine pyramidenförmige Skulptur aus Holz und Modelliermasse, die mit einer Lichterkette erleuchtet wird.

Jenny Kühn aus Ditzingen für das Werk „Ein Kind ist uns geboren“, das unter anderem ein Foto des eigenen Kindes als Jesuskind enthält.

Wolfgang Kleiser aus Vörenbach im Schwarzwald für eine Heilige Familie aus weiß lasiertem Lindenholz.

Martin Schonhardt aus Simonswald für eine aus Lindenholz geschnitzte und mit Acrylfarbe kolorierte Krippe.

Christa Tenkmann aus Rheine für eine Krippe, deren Figurenumrisse aus Draht geformt und mit verschiedenen Papiersorten, unter anderem Zeitungspapier, „bekleidet“ wurden.

Anni Schulte aus Rheine für eine Krippe, bei der die Figuren modelliert und kaschiert und Tiere aus Holz geschnitzt wurden.

Gregor Malyszek aus Vreden für eine Arbeit mit aus Ton modellierten und mit Acrylfarben kolorierten Figuren. Sie stehen in einen mit zwei Türen zu öffnenden Holzkasten.

Preisübergabe

Die Preise werden bei einer Feierstunde am Sonntag, 27. Januar, um 15 Uhr im Museum Relígio von Weihbischof Stefan Zekorn überreicht.