Bistums-Delegation zu Gast in Iasi

5.000-Euro-Spende ermöglicht ein Jahr Mittagessen für rumänische Kinder

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Ein Jahr lang ein warmes Mittagessen – darüber freuen sich Kinder in der rumänischen Stadt Iasi dank einer Spende aus dem Bistum Münster. Eine Delegation überzeugte sich jetzt über den Erfolg der Arbeit im Kinder- und Jugendhilfezentrum Don Bosco.

Mit einer Spende über 5.000 Euro ermöglicht die Caritas-Gemeinschaftsstiftung im Bistum Münster für ein Jahr lang das Mittagessen im Kinder- und Jugendhilfezentrum Don Bosco im rumänischen Iasi. „Für viele unserer Kinder ist das die einzige warme Mahlzeit am Tag“, berichtet Leiterin Margareta Ferent der Delegation rund um Diözesancaritasdirektor Dominique Hopfenzitz beim Besuch Anfang Oktober.

Jeden Tag kommen 25 rumänische und 15 geflüchtete ukrainische Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren nach der Schule in das Kinderhilfezentrum, wie die Caritas im Bistum Münster mitteilt. „Wir sind sehr dankbar für die Solidarität aus Deutschland, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre“, sagt Margareta Ferent zu den Gästen aus dem Partnerbistum Münster.

Gäste aus Münster beeindruckt

Das Jugendzentrum Don Bosco befindet sich in einem armen Teil der nordrumänischen Großstadt Iasi. Aufgrund des Strukturwandels sind dort viele Menschen arbeitslos. „Hier leben Familien teilweise ohne Zugang zu fließendem Wasser oder Strom und viele Alleinerziehende“, berichtet Ferent. Im Caritas-Zentrum bekommen die Kinder nicht nur gesundes Essen, Hausaufgabenbetreuung und Angebote im Bereich Sport, Musik, Kunst und Hauswirtschaft, „sondern vor allem Aufmerksamkeit und Liebe“, sagt die 38-Jährige.

„Wir wollen, dass unsere Mädchen und Jungen einen guten Schulabschluss und eine Berufsausbildung machen“, ergänzt Ferent. Für mehr als 90 Prozent der Kinder, die das Zentrum seit seiner Gründung vor 23 Jahren besucht haben, sei das auch Wirklichkeit geworden. Neben der Einrichtungsleiterin sorgen sich zwei Sozialarbeiterinnen und eine Psychologin um die rumänischen Kinder. Die ukrainischen Kinder werden von zwei Pädagoginnen und einer Übersetzerin begleitet. „Was hier für die Kinder geleistet wird, ist beeindruckend“, betont der Gast Dominique Hopfenzitz: „Sie stellen die Grundversorgung der elementaren Bedürfnisse von Kindern sicher.“

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