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Vorsitzender des Zentralrats der Muslime spricht von religiösem Dialog

Bewegt und „verdattert“ - Muslim Aiman Mazyek trifft Papst bei Audienz

  • Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat ein Treffen mit Papst Franziskus als sehr bewegend beschrieben.
  • Das Treffen fand am Rande der Generalaudienz des Papstes statt.
  • Dabei sei die Geschwisterlichkeit von Christentum und Islam betont worden.
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Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hat ein Treffen mit Papst Franziskus in dieser Woche als sehr bewegend und inspirierend beschrieben: „Als er zum Abschied sagte ‚Bete für mich‘, hat mich das doch schon erwischt. Da war ich ein Stück weit verdattert, habe aber dann versucht, mich zu fassen“, sagte er dem Kölner katholischen Internetportal domradio.de.

Auch sein insgesamt drittes Treffen mit Franziskus sei ein „bewegender und auch ein schöner Moment“ gewesen, fügte Mazyek hinzu: „Er ist ein sehr freundlicher Mensch. Wenn man denn aufgeregt sein sollte oder vielleicht nervös, nimmt er diese Nervosität schnell weg, und man spürt wirklich einen Glaubensbruder.“

Geschwisterlichkeit von Christentum und Islam

Am Rande der Generalaudienz am Mittwoch war der Papst mit Vertretern des Zentralrats der Muslime in Deutschland zusammengetroffen. „Wir haben gemeinsam die Geschwisterlichkeit von Christentum und Islam hervorgehoben“, berichtete Mazyek.

Es sei auch um Texte des Papstes gegangen, in denen er deutlich mache, wie wichtig die Begegnung der verschiedenen Religionen sei: „Das ist eine Inspirationsquelle nicht nur für Christen, sondern auch für Muslime.“ Mazyek habe im Gespräch mit Franziskus betont, „dass wir auch mit unseren Glaubensgeschwistern für den Zusammenhalt in Europa eintreten, den wir in vielen Teilen auch bedroht sehen“. Der Papst sei in verschiedenen Bereichen „ein schönes Beispiel dafür, wie man das macht“.

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