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Familien oder Gruppenleiter können Nordsee-Trip und Ehrenamt kombinieren

Campingkirche Butjadingen sucht noch Helfer für Saison 2022

  • Nach den NRW-Sommerferien hat die Urlauberseelsorge in Tossens und Burhave noch Plätze im Wohnwagen in Strandnähe frei.
  • Gesucht werden Familien oder erwachsene Gruppenleiter, die Urlaub und ehrenamtliche Mitarbeit in der Campingkirche an der Nordsee kombinieren wollen.
  • Aufwandsentschädigung und Taschengeld gibt es auch. Gefragt sind Einsatzbereitschaft und Flexibilität.
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„Wir hatten im letzten Sommer gleich beim ersten Termin dreißig Kinder im Kirchenzelt“, sagt Christoph Richter. Das liegt vielleicht auch an der Lage: „Wer zum Zeltplatz Burhave kommt, sieht zuerst unser großes Kirchenzelt, noch bevor die Anmeldung in Sicht kommt“, beschreibt der Diakon die Anlage. Und der Campingplatz-Betreiber drückt den neuen Urlaubern immer auch eine Broschüre der Seelsorge in die Hand.

Um die kümmert sich in der Gemeinde Butjadingen die St.-Willehad-Pfarrei Nordenham, zu deren Gebiet auch die Zeltplätze in Burhave und Tossens gehören. Gemeinsam mit Pfarrer Karl Jasbinscheck ist Christoph Richter außer für die 3.400 Gemeindemitglieder in der Ferien-Saison auch für die Urlauberseelsorge zuständig. Und die stand im letzten Sommer trotz des Zuspruchs auch vor besonderen Herausforderungen. Stichwort: Corona.

Vorbereitungen auf die Saison sind in vollem Gang

Der Diakon erklärt: „Wir hatten Programm vorbereitet und uns darauf gefreut. Und dann mussten viele Dinge ganz anders laufen oder konnten gar nicht stattfinden.“ Auch beim vorbereiteten Familienprogramm war es kompliziert. „Wegen der Pandemie hätten wir viel kontrollieren und die Zahl der erwachsenen Teilnehmer in den Zelten begrenzen müssen. Sodass wir irgendwann entschieden haben: Wir machen nur Programm für Kinder.“

Dieses Jahr werde vieles hoffentlich einfacher. Die Vorbereitungen sind bereits angelaufen. Dazu gehört zum Beispiel die Suche nach Ehrenamtlichen. Die wohnen in bereitgestellten Campingwagen und sorgen Pfingsten, über das Fronleichnams-Wochenende und während der Sommerferien-Saison zum Beispiel für das Programm des Kirchenzelts.

Ende Juli bis Mitte August ist noch Platz

Diakon Christoph Richter ist gemeinsam mit dem Nordenhamer Pfarrer Karl Jasbinscheck für die Urlauberseelsorge zuständig. | Foto: privat
Diakon Christoph Richter ist gemeinsam mit dem Nordenhamer Pfarrer Karl Jasbinscheck für die Urlauberseelsorge zuständig. | Foto: privat

Für der NRW-Sommerferien hat Richter zwar schon Familien gefunden, die das Programm auf den Zeltplätzen organisieren. Unter anderem in der Zeit nach den NRW-Sommerferien klaffen aber noch Lücken. „In Burhave brauchen wir noch Teams in der Zeit vom 23. Juli bis zum 20. August, in Tossens vom 6. bis zum 20. August und außerdem über Fronleichnam“, sagt der Diakon.

Familien oder auch junge Erwachsene, etwa erwachsene Messdiener-Gruppenleiter, können sich dafür noch melden. Für den Einsatz gibt es für Familien pro Tag 30 Euro Aufwandsentschädigung sowie 50 Euro Fahrtkostenzuschuss. Für die Versorgung sorgen die Teams in Eigenregie. Christoph Richter hofft, auch noch ein Vorbereitungstreffen im Vorfeld im Mai oder Juni organisieren zu können. Die Helfer sollten Erfahrung in und Lust an kirchlicher Jugendarbeit mitbringen. Nach Absprache und Bedarf organisieren sie Programmangebote für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene. Samstags und Sonntag haben sie in der Regel frei.

Eine von drei Urlauberseelsorge-Regionen im Bistum Münster

Das Kirchenzelt der Urlauberseelsorge. | Foto: Christoph Richter
Das Kirchenzelt der Urlauberseelsorge. | Foto: Christoph Richter

Der Einsatz ist kein Urlaub. Aber eines kann Diakon Richter den Helfern schon jetzt versprechen: Urlauber, die sich am Ende eines Aufenthalts für das Angebot bedanken. Die hat er in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt. Nähere Informationen zu Ablauf und Voraussetzungen gibt es direkt bei Diakon Christoph Richter, 04731/21305.

Die Urlauberseelsorge auf den Campingplätzen Tossens und Burhave in Butjadingen ist eine von drei Urlauberseelsorge-Regionen des Bistums Münster an der Nordseeküste. Die zweite auf dem Festland ist das Wangerland mit Stationen auf den Zeltplätzen Schillig und Hooksiel. Vor der Pandemie hatte die Urlauberseelsorge dort insgesamt vier Wohnwagen auf beiden Campingplätzen stationiert. Im vergangenen Jahr hatte sie darauf verzichtet und lediglich ein Kirchenzelt in Schillig errichtet. In diesem Jahr sollen wieder Seelsorge-Wohnwagen aufgestellt werden, allerdings nur in Hooksiel. Für Schillig soll die St.-Marien-Kirche Standort der Urlauberseelsorge sein. Sie liegt in direkter Nachbarschaft zum Campingplatz, dem größten an der deutschen Nordseeküste. Dritter Standort im Bistum ist die Urlauberseelsorge auf Wangerooge.

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