Vorträge auch live bei „kirche-und-leben.de“ zu sehen

„Domgedanken“ in Münster suchen Auswege für „gefährdete Welt“

„Gefährdete Welt – Einsichten und Auswege“ ist das Leitwort der „Domgedanken“ 2017. Vom 16. August bis 13. September sprechen Referenten jeweils mittwochs ab 18.30 Uhr im St.-Paulus-Dom in Münster. Die Abende werden auch live bei „kirche-und-leben.de“ übertragen.

Die Termine im Überblick:

  • Mittwoch, 16. August: „Macht der Sprache, Sprache der Macht. Politische Rhetorik im postfaktischen Zeitalter“ (Jochen Hörisch, Professor für Germanistik, Universität Mannheim)
  • Mittwoch, 23. August: „Die Demokratie unter Feuer? Migration als Herausforderung“ (Anthony Glees. Professor für Politikwissenschaft, Universität Buckingham)
  • Mittwoch, 30. August: „Europa – Krise ohne Ende. Neue Positionen für die alte Welt“. (Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz)
  • Mittwoch, 6. September: „Kampf der Kulturen? Religionen – Brandstifter und Feuerwehr“ (Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland)
  • Mittwoch, 13. September: „Von heißem Krieg und kaltem Frieden. Was es zu verteidigen gilt“ (Hans-Dieter Lucas, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Brüssel)

Der Eintritt zu allen Terminen ist frei. Stattdessen wird um eine Spende für das Projekt „Aus dem Krieg zurück ins Leben“ gebeten. Es ermöglicht nach Angaben der Bischöflichen Pressestelle ehemaligen Kindersoldaten in der Demokratischen Republik Kongo den Schulbesuch oder eine Lehre.

Live im Internet

Wer nicht in den Dom kommen kann, kann die Vorträge bei „kirche-und-leben.de“ verfolgen. Jeweils wenige Minuten vor Beginn erscheint auf der Startseite ein violetter Balken. Ein Klick darauf führt zur Live-Übertragung.

Mit Blick auf die Lage der Welt stellt Dompropst Kurt Schulte fest: „Problemanzeigen gibt es viele, aber gibt es auch Lösungen?“ Er erinnert an die Handlungsverpflichtung für die Welt, die Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ für die Christen und alle Menschen guten Willens formuliere. Dieser Verpflichtung wollten die „Domgedanken“ nachkommen, so Schulte.