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Konsequenz von Verweigerern und Verschwörungstheoretikern gefordert

Ethikrat-Mitglied: Impfgegner sollen auf Notfallhilfe verzichten

  • Humangenetiker Wolfram Henn fordert Impfgegner auf, im Krankheitsfall auf Notfallmaßnahmen zu verzichten.
  • Henn ist Mitglied des Deutschen Ethikrats.
  •  „Querdenkern und Impfgegnern“ rät er, Menschen zu vertrauen, „die sich wirklich auskennen“.

 

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Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Samstag) fordert der Humangenetiker Wolfram Henn Impfverweigerer auf, im Krankheitsfall auf alle Notfallmaßnahmen zu verzichten. „Wer partout das Impfen verweigern will, der sollte, bitte schön, auch ständig ein Dokument bei sich tragen mit der Aufschrift: „Ich will nicht geimpft werden!“ zitiert die Zeitung aus einem Schreiben Henns, der auch Mitglied im Deutschen Ethikrat ist: „Ich will den Schutz vor der Krankheit anderen überlassen! Ich will, wenn ich krank werde, mein Intensivbett und mein Beatmungsgerät anderen überlassen.“

Allen Impfskeptikern empfahl Henn, sich auf den Rat von „Menschen, die sich wirklich auskennen“, zu verlassen. Forscher weltweit hätten „mit riesigem Aufwand das Tempo erhöht, aber nicht auf Kosten der Sicherheit.“ Zudem werde es „binnen Monaten auch Corona-Impfstoffe klassischer Bauart geben, wie sie seit Jahrzehnten milliardenfach gegen Grippe oder Hepatitis bewährt sind“. Man dürfe das Feld nicht „Querdenkern und Impfgegnern“ überlassen, ergänzte der Experte: „Diesen Panikmachern empfehle ich dringend, mal ins nächste Krankenhaus zu gehen und ihre Verschwörungstheorien den Ärzten und Pflegern zu präsentieren, die gerade völlig ausgepowert von der überfüllten Intensivstation kommen."

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