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Eine Hochzeit müsse kein opulentes, teures Fest sein

Italienischer Bischof erlaubt Priestern Trauungen zu Hause

  • Im Bistum Livornoo in Italien können Brautleute jetzt auch im eigenen Wohnzimmer kirchlich heiraten.
  • Der Grund ist nicht unbedingt die Pandemie, sondern Paaren, die eine schlichte Zeremonie wünschen, entgegen zu kommen.
  • Mit einem Aktionsjahr fünf Jahre nach Erscheinen des Papst-Schreibens "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie will die katholische Kirche dessen Themen noch einmal besondere Aufmerksamkeit geben.

 

 

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Priester im italienischen Bistum Livorno können Brautpaare auch in deren eigenen vier Wänden kirchlich trauen. Eine Hochzeit müsse kein opulentes, teures Fest sein, daher habe er es den Priestern seines Bistums gestattet, Paare auch in ihren Wohnungen zu trauen, zitiert die Zeitung "Avvenire" (Samstag) den Bischof des toskanischen Bistums Livorno, Simone Giusti.

Im "Amoris laetitia"-Familienjahr solle so Paaren, die bereits standesamtlich, aber noch nicht kirchlich getraut sind, die Möglichkeit gegeben werden, dies auf einfachem, bescheidenen Wege, auch nur mit Trauzeugen, nachzuholen. Ort oder gar Kosten sollten nicht zum Grund werden, auf die kirchliche Trauung zu verzichten, so Giusti. Mit einem Aktionsjahr fünf Jahre nach Erscheinen des Papst-Schreibens "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie will die katholische Kirche dessen Themen noch einmal besondere Aufmerksamkeit geben.

Natürlich, so Giusti weiter, müssten die Paare sich nichtsdestoweniger auf das Ehe-Sakrament vorbereiten und die Eheschließung müsse in würdigem Rahmen und nach kanonischen Vorschriften abgehalten werden. Auch bleibe die kirchliche Trauung in einer Kirche wünschenswert.

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