„Bilderbuch für Jung und Alt“ aus dem Dialogverlag Münster

Markus Trautmann schreibt Buch über Norbert von Xanten

Furchtlos sei er gewesen und sein Ding habe er durchgezogen – wenn Markus Trautmann, Pfarrer in Dülmen, über den Heiligen Norbert von Xanten spricht, dann hört man deutlich die Bewunderung in seiner Stimme. Intensiv hat er sich mit dem Ordensgründer befasst, der im 11. Jahrhundert am Niederrhein geboren worden war und über den Trautmann ein kleines Buch geschrieben hat.

Vorgestellt wurde das „Bilderbuch für Jung und Alt“ an passender Stelle, in der sogenannten Norbertzelle am Durchgang zum Xantener Dom. Also an einem Ort, den vor 900 Jahren wohl auch schon Norbert kannte. In seinem Buch stellt Trautmann den Heiligen als einen Menschen vor, der zu Lebzeiten Menschen begeistern, aber auch irritieren konnte.

Dazu wählt der Autor eine auch für Kinder gut verständliche Sprache, die aber auch Erwachsene anspricht. Dafür sorgen insbesondere Info-Kästen, die die Geschichte begleiten. Illustriert wurde das 44 Seiten umfassende Buch, erschienen im Dialogverlag Münster, von Bärbel Stangenberg. Es ist damit das vierte Heiligenbuch, das Trautmann und Stangenberg gemeinsam erarbeitet haben.

Lob von Abt Albert Dölken

Auf Norbert geht die Gründung des Prämonstratenser-Ordens zurück, von dem ein Konvent in Duisburg-Hamborn beheimatet ist. Abt Albert Dölken zeigte sich bei der Buchvorstellung erfreut. „Norbert hat hier die vielleicht prägendsten Momente seines Lebens verbracht. Das Büchlein kann dabei helfen, sein Leben in den Blick zu nehmen und für uns in der heutigen Zeit zu erschließen. Und durch die schönen Bilder guckt man noch genauer hin und findet einen neuen Zugang.“ Das Buch sei gleichermaßen für Kinder und Erwachsene geeignet, betonte der Abt.

Markus Trautmann
„Norbert von Xanten“
44 Seiten, 2,50 €
Dialogverlag,
ISBN: 978-3-944974-35-4
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Das sei, sagte Trautmann, der Kerngedanke seiner Buchreihe: „Man kann die Geschichten Kindern vorlesen, aber auch als Erwachsener selber lesen“, erklärte er. „Kein Erwachsener muss sich schämen, in so ein Bilderbuch zu schauen.“ Die früheren Ausgaben behandeln das Leben von Anna Katharina Emmerick, Thomas von Kempen und Friedrich Kaiser.