100 Jugendliche auf dem Weg zum Weltjugendtag nach Panama

Mexiko: So erlebten die Bistums-Pilger die Tage der Begegnung

Bistum Münster zu Gast in Tula.
Videos und Fotos von den Weltjugendtagspilgern aus dem Bistum Münster fassen die Tage der Begegnung im Partnerbistum Tula zusammen.Video: Martin Schmitz
Voller Gastfreundschaft waren die Tage der Begegnung im Partnerbistum Tula in Mexiko.

Stromausfall in Panama, explodierende Benzinleitungen in Mexiko - die Pilger aus dem Bistum Münster haben dagegen Glück. Bisher ist ihre Reise gut verlaufen, voll von Erlebnissen mit mexikanischer Gastfreundschaft, Ausflügen zu Pyramiden und heißen Quellen und einer beeindruckenden Wallfahrt zur Jungfrau von Guadalupe.

Über verschiedenste SocialMedia-Kanäle zogen einige der Bistums-Pilger ein positives Fazit von den  „Tagen der Begegnung“, die sie vorab im Partnerbistum Tula in Gastfamilien verbracht hatten: „Die Zeit hier war ein tolles Zeichen, dass wir bei aller kulturellen Verschiedenheit im Glauben stark miteinander verbunden sind“, schreibt die Messdienergruppe Oldenburger Land auf Instagram.

Mit dem Rollband zum Bild im Wallfahrtsort Guadalupe

Julia Hahn von der Gruppe der Katholischen Hochschulgemeinde im Bistum Münster, schreibt der Redaktion von Kirche+Leben von überwältigender Gastfreundschaft, die sie in der Familie im Bistum Tula erfahren habe. Neben den vielen Ausflügen und Programmpunkten unter anderem zu den Pyramiden von Theo­ticuan und heißen Quellen in Tolantongo, fand sie die Predigt von Alberto Pérez, Jugendpfarrer von Tula sehr beeindruckend: „Wir sollen Hörende sein. Hören, was Christus mir zu sagen hat. Wir sollen verändert in unsere Heimat zurückkehren und für die Welt um uns herum Sorge tragen und eine Zivilisation der Liebe errichten“, fasst die Studentin zusammen.


Wallfahrtsort Guadalupe. | Foto: Stefanie Wischnewski 

Beeindruckt hat sie auch die Wallfahrt zur Jungfrau von Guadalupe. „Die Kirche war sehr voll, was ich persönlich anstrengend fand und mich deshalb nicht ganz auf den Gottesdienst einlassen konnte.“ Das Bild der Maria sei dennoch sehr beeindruckend: „Man fährt auf einem Rollband daran vorbei, damit sich die Menschenmasse nicht staut, weshalb man aber nur relativ kurz einen Blick drauf werfen kann. Trotzdem ist es beeindruckend, denn das Bild besteht aus Agavenfasern, die eigentlich nur 40 bis 50 Jahre halten. Nun ist die Abbildung von Maria fast schon 500 Jahre alt.“


Das Bildnis der Jungfrau von Guadalupe. | Foto: Stefanie Wischnewski

Das Bild ist, laut Überlieferung auf dem Umhang des indigenen Bauern Juan Diego erschienen, als er zum dritten Mal zum Bischof ging, um ihm zu sagen, dass Maria ihm erschienen ist. Sie gab ihm den Auftrag eine Kapelle zu bauen. Sie habe ihm deutlich gemacht, dass Gott nicht nur für die Spanier, sondern auch für sie (die indigenen Menschen) da sei. Daher habe das Bild und die Jungfrau von Guadalupe einen so hohen Stellenwert für die mexikanische Bevölkerung.