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Familie Lammers aus Münster erlebt ihren ersten Video-Gottesdienst

Per Skype: Statt 15 Personen feiern 15 Familien das Morgenlob

Normalerweise sind sie 15 Personen, die in der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser Münster zum Morgenlob zusammenkommen. In der Corona-Krise läuft ihr Gebet nun über Skype - und mit insgesamt 15 Familien am Bildschirm.

„Heute haben wir ein Morgenlob via Skype gefeiert“, schreibt Christoph Lammers aus Münster am Sonntagabend an die Redaktion von „kirche+leben.de“. Einer der Diakone aus der Gemeinde Liebfrauen-Überwasser, Ralf Ellward, habe den Wortgottesdienst organisiert und vorbereitet. „Wir waren 15 Familien, die sich aufgeschaltet haben. Es war bewegend und wohltuend, auf diese Weise mit anderen gemeinsam zu beten und sich auszutauschen“, ist Lammers begeistert.

Es sei schön, so Trost und Stärke in schwierigen Zeiten zu erfahren und Gemeinschaft zu erleben, schreibt der Leser der Bistumszeitung „Kirche+Leben“. Der Organisator der Feier sei Diakon im Zivilberuf und kenne sich beruflich gut mit Video-Konferenzen aus. Für Familie Lammers war es allerdings das erste Mal, einen solchen Wortgottesdienst im Internet zu erleben.

15 Familien erzählen, wie es ihnen geht

„Wir mussten erst einmal Skype installieren“, sagt Lammers. Etwas holprig sei auch der Start der Feier gewesen, bis alle Teilnehmer sich eingeschaltet hatten. Beeindruckt hat ihn, dass alle Familien gefragt wurden und erzählen konnten, wie es ihnen zuhause gerade ergeht. Der Wortgottesdienst habe eine dreiviertel Stunde gedauert und sei mit dem Segen geendet.

„Normalerweise feiern wir dieses Format in der Überwasserkirche jeden Sonntag um 10 Uhr“, berichtet Lammers. Mal sei es ein Wortgottesdienst, mal eine Eucharistiefeier. In der Regel nehme ein Kreis von 15 Personen daran teil. „Diesmal waren wir 15 Familie mit Kindern.“

Ein Gefühl von Aufbruch

Auch bei Familie Lammers saßen neben Vater Christoph und Mutter Anette die Söhne David und Philipp mit vor dem Bildschirm. Christoph Lammers ist es wichtig, in Corona-Zeiten nicht ohne Glaubens-Impulse zu bleiben. Er hat die Feier als „Aufbruch-Stimmung“ erlebt. „Das war etwas ganz Neues.“ Vor allem auch deswegen, weil so viele Junge daran teilgenommen haben.  Auch kommenden Sonntag soll es um 10 Uhr wieder ein Morgenlob im kleinen Kreis geben.

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