Bischof Felix Genn ernennt Xantener Pfarrer zum 15. November

Propst Klaus Wittke wird neuer Rektor in Hamminkeln-Dingden

Propst Klaus Wittke wird zum 15. November von Bischof Felix Genn zum Geistlichen Rektor der Stiftung Akademie Klausenhof in Hamminkeln-Dingden und zum Rektor der Bruder-Klaus-Kapelle in der Akademie Klausenhof ernannt. Das teilte die Stiftung Akademie Klausenhof mit.

Der Stiftungsvorsitzende, Weihbischof Wilfried Theising betonte, er sei froh, dass damit die Vakanz auf der Position des geistlichen Rektors nur drei Monate dauern wird. Mit Propst Wittke wird der Klausenhof wieder einen geistlichen Ansprechpartner für Teilnehmer und Mitarbeiter bekommen. Klaus Wittke folgt Norbert Becker, der von Bischof Felix Genn von seinen Aufgaben entpflichtet wurde und in den Ruhestand trat.

Wittke beendete Dienst in Xanten aus gesundheitlichen Gründen

Im Juni hatte Propst Wittke Bischof Felix Genn aus gesundheitlichen Gründen um die Entpflichtung von seiner Aufgabe gebeten. Bischof Genn hat diesem Wunsch entsprochen. Darüber hatte Wittke am 30. Juni die Gemeinde informiert. „Ich werde zum 31. Oktober meinen Dienst in Xanten beenden.“ Er tue sich schwer mit dem Entschluss, hatte der Geistliche erklärt. Doch seit einem Schlaganfall, den er im Oktober des vergangenen Jahres erlitten hatte, könne er jedoch nur noch 40 bis 50 Prozent der Arbeit leisten.

Propst Wittke war seit 2011 in Xanten

Der gebürtig aus Rheinberg stammende Wittke wurde 1989 zum Priester geweiht. Im Jahr 2011 wurde er Propst und Pfarrer in Xanten, zuvor war er unter anderem Kaplan in Kleve, Kanonikus in Borken und Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Wetten/Winnekendonk in Kevelaer.

Die Akademie Klausenhof, der die Standorte in Dingden und Rhede hat, ist eine der führenden Bildungseinrichtungen im Bistum Münster. Treibende Kraft bei der Gründung 1959 war der damalige KLJB-Bundeskurat Wilhelm Wissing. Der Klausenhof beschränkte sein Angebot nicht nur auf Jugendliche, sondern bot schnell Umschulungsangebote in vielen verschiedenen Sparten an. Ein Schwerpunkt wurden die Integrations- und Sprachkurse. Ab 2000 ging es in der Bildungsarbeit verstärkt um Projekte für die Region. Gleichzeitig fielen in dieser Zeit die Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit für die Umschulung von Erwachsenen weg.