Preissteigerungen angekündigt

Fair gehandelter Kaffee wird deutlich teurer

  • Fairtrade Deutschland erhöht seine Mindestpreise für Kaffee deutlich.
  • Je nach Kaffeesorte betragen die Preiserhöhungen zwischen 19 und 29 Prozent.
  • Inflation, hohe Produktionskosten und Ernteausfälle wegen der Klimakrise machen den Bauern zu schaffen.

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Kaffeetrinker in Deutschland müssen sich auf steigende Preise bei fair gehandeltem Kaffee einstellen. Fairtrade Deutschland kündigte nun in Köln an, die Mindestpreise ab August deutlich zu erhöhen – je nach Kaffeesorte um 19 bis 29 Prozent.

Kaffeebauern im globalen Süden erhalten damit bis zu 1,80 US-Dollar (etwa 1,66 Euro) pro britischem Pfund (etwa 453 Gramm) gewaschenen Kaffeebohnen und somit 0,40 US-Dollar (etwa 0,36 Euro) mehr als bisher.

Bauern vor Ort unter Schwierigkeiten

Zwar sei der Kaffeepreis auf dem Weltmarkt zuletzt gestiegen, erklärte Fairtrade. Die Bauern vor Ort hätten jedoch weiterhin mit Inflation, hohen Produktionskosten und Ernteausfällen wegen der Klimakrise zu kämpfen. Der neue Mindestpreis solle ihnen ein Sicherheitsnetz und mehr Planungssicherheit bieten.