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Halternerin war ehrenamtliche Vorsitzende des Vorstands

Gertrud Witte ist tot – 14 Jahre bei Bischof-Tenhumberg-Stiftung

  • Die frühere Vorsitzende des Vorstands der Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung, Gertrud Witte, ist tot.
  • Sie starb am 18. Oktober im Alter von 82 Jahren.
  • Die Stiftung, die Familien in schwangerschaftsbedingter Not hilft, hatte sie 14 Jahre lang geleitet.
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Die langjährige Vorsitzende des Vorstands der Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung, Gertrud Witte, ist tot. Sie starb am 18. Oktober im Alter von 82 Jahren, teilte die Stiftung mit, die Frauen und jungen Familien im Bistum Münster Finanzhilfe in schwangerschaftsbedingten Notlagen leistet.

Im November 2020 hatte Gertrud Witte, die in Haltern im Kreis Recklinghausen lebte, ihr ehrenamtliches Vorsitz-Amt abgegeben. Zuvor leitete sie die Stiftung 14 Jahre lang. Von 1992 bis zur Pensionierung 2004 arbeitete die promovierte Juristin als Beigeordnete beim Deutschen Städtetag.

 

Stiftung als „Zeichen für das Ja zum Leben“

 

„Es ist gut, wenn die Kirche Frauen unterstützt, die sich für ihr Kind entscheiden“, sagte Witte einmal laut Bischöflicher Pressestelle. Die Bischof-Heinrich-Tenhumberg-Stiftung stellt jedes Jahr mindestens 100.000 Euro für Familien in finanzieller Not bereit, die ein Kind erwarten, davon 25.000 Euro im niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Damit setze die Stiftung „ein Zeichen für das Ja zum Leben“, so Witte.

Zu ihrer Verabschiedung als Vorstandsvorsitzende würdigte Bischof Felix Genn in einem Dankschreiben, sie habe „dieses Amt mit großer Umsicht, Sachkenntnis, Zuverlässigkeit und Zielgerichtetheit“ ausgefüllt. Zudem engagierte sich Witte zwei Amtsperioden im Kirchensteuerrat für den nordrhein-westfälischen Teil des Bistums.

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