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Video-Statement auf Facebook: Das Thema ist nicht abgeschlossen

Heße: Haben „sehr, sehr viel“ zum Wohl der Flüchtlinge geschafft

„Zum Wohl der Flüchtlinge“ sei „sehr, sehr viel“ geschafft worden, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der DBK, Erzbischof Stefan Heße, in einem Video-Statement auf Facebook. Viele Menschen hätten in Deutschland eine sichere Heimat gefunden.

Fünf Jahre nach Beginn des verstärkten Flüchtlingszuzugs nach Deutschland hat der Hamburger Erzbischof Stefan Heße eine überwiegend positive Bilanz gezogen. „Zum Wohl der Flüchtlinge“ sei „sehr, sehr viel“ geschafft worden, sagte der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) in einem Video-Statement auf der DBK-Facebookseite. Viele Menschen hätten in Deutschland eine sichere Heimat gefunden.

Von einer „umfangreichen Willkommenskultur“ habe sich vieles weiterentwickelt zu einer Integrationskultur, fügte Heße hinzu. Dies zeige sich etwa an Schulen und Arbeitsplätzen. Zugleich sei das Thema nicht abgeschlossen, so der Erzbischof: „Flucht, Migration werden eine Bewegung sein, die auf Zukunft hin auf unserem Globus präsent sein wird.“

Woelki stellt sich hinter „Wir schaffen das“

Er hoffe, dass die deutsche EU-Ratspräsidentschaft zu einer verantwortlichen gemeinsamen Flüchtlingspolitik beitragen werde, fügte Heße hinzu. Kein Staat könne die Thematik alleine bewältigen - und keiner dürfe es sich leisten, die Verantwortung abzuschieben.

Bereits am Wochenende hatte sich der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hinter den Satz „Wir schaffen das“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt. Merkel hatte ihre Aussage am 31. August 2015 in der Bundespressekonferenz in Berlin gemacht. Befürworter sahen darin den Versuch, Mut zu geben; Kritiker verstanden den Satz als eine Verharmlosung von Problemen.

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