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Kessmann zieht Bilanz fünf Jahre nach „Wir schaffen das“

Caritas: Sammelunterkünfte helfen nicht bei Flüchtlings-Integration

Fünf Jahre nach dem starken Flüchtlingszuzug nach Deutschland fordert die Caritas weitere Anstrengungen. Nach wie vor seien viele Flüchtlinge in Sammelunterkünften untergebracht, beklagt Münsters Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann.

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Fünf Jahre nach dem starken Flüchtlingszuzug nach Deutschland fordert die Caritas im Bistum Münster weitere Anstrengungen. Nach wie vor seien viele Flüchtlinge in Sammelunterkünften untergebracht, sagte Diözesan-Caritasdirektor Heinz-Josef Kessmann laut Caritas-Pressestelle. Das sei „sicherlich keine gute Voraussetzung für eine gelingende Integration.“

Kessmann bemängelte zudem bürokratische Hürden, die in den vergangenen Jahren restriktiver geworden seien. So seien der Familiennachzug ausgesetzt und die Abschieberegeln verschärft worden.

Ingesamt positive Bilanz

Insgesamt zog der Caritasdirektor aber eine positive Bilanz. Viele Flüchtlinge hätten Arbeit und Wohnung gefunden. Ein großer Teil der seit 2015 neu gewonnen Ehrenamtlichen sei weiterhin aktiv. „Auf dieses Engagement können wir stolz sein“, sagte Kessmann.

Die Diözesan-Caritasverbände in Nordrhein-Westfalen haben ein Video mit dem Titel „Wir schaffen das – Eine Bilanz“ im Internet veröffentlicht.

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