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Pfarrkirche in Nordwalde wird zum Erlebnis für Familien

Interaktive Entdeckungsreise: Die Stationen im Leben Jesu auf 18 Metern

  • Geschichten aus dem Leben Jesu können Besucherinnen und Besucher der Kirche St. Dionysius in Nordwalde jetzt entdecken.
  • Kindgerechte Erklärungen lassen das Ostergeschehen lebendig werden.
  • Wer möchte, kann sich über einen QR-Code Geschichten vorlesen lassen.
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Mit Beginn der Fastenzeit haben engagierte Gemeindemitglieder der Pfarrei St. Dionysius in Nordwalde im Kreis Steinfurt an jedem Sonntag in ihrer Pfarrkirche Geschichten aus dem Leben Jesu lebendig werden lassen. Besonders Kinder können so viel über das Wirken Jesu entdecken.

„Wir haben jede Woche eine neue Geschichte aus dem Leben vorgestellt. Mit Mitmach-Aktionen wollen wir die Karwoche und die Osterzeit anschaulich erklären“, sagt Andrea Beenen, Mitarbeiterin der Pfarrei St. Dionysius.

18 Meter langer Fastenweg

Etwa 18 Meter lang ist der sogenannte Fastenweg mit seinen zahlreichen Stationen. Sie zeigen unter anderem das Fasten Jesu in der Wüste, Jesus als „Menschenfischer“, das Teilen der fünf Brote und zwei Fische und den Einzug Jesu in Jerusalem. In der Karwoche kommen die Darstellungen vom letzten Abendmahl, die Kreuzigung und dann zu Ostern die Auferstehung Jesu hinzu. Den Abschluss bildet die Emmaus-Geschichte.

Die Erzählungen zu den jeweiligen Stationen können sich Besucherinnen und Besucher über einen QR-Code in der Kirche vorlesen lassen. Benötigt wird dafür ein Smartphone mit einem QR-Code-Scanner.

Aktionen zum Mitmachen

Vorbereitet und gestaltet haben die Stationen Klaus Allendorf, Michael Exner, Jürgen Brinkmann, Maren Bals, Lisa Lenfort, Andrea Beenen und Werner Schmalbrock. Kleine Aktionen zum Vor-Ort-Mitmachen oder auch zum Mitnehmen für zu Hause ergänzen das katechetische Angebot.

Besucht haben den Fastenweg bereits viele Gruppen von Tageseinrichtungen für Kinder. „Die Anschaulichkeit vereinfacht das Erzählen der biblischen Geschichten“, sagt Beenen. „Sie handeln von Freundschaft, vom Teilen, Helfen und von der Gemeinschaft.“

Freude an Kreativität

Für Klaus Allendorf, der mit handwerklichem Geschick die Stationen aufbaute, die Landschaften herstellte und mehrere Figuren schuf, sind die biblischen Geschichten immer etwas Besonderes: „Ich habe Freude daran, auf kreative Weise das Leben Jesu darzustellen.“

Für Pfarrer Ulrich Schulte Eistrup bietet der Fastenweg die Möglichkeit, die biblischen Geschichten wieder neu zu entdecken und sich von Ostern begeistern zu lassen. Gut sei es, dass der Weg mit dem Gang nach Emmaus ende.

Emmaus-Gang zum Abschluss

Das Lukas-Evangelium erzählt von der Begegnung zweier Männer mit dem auferstandenen Christus auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Unterwegs, als die beiden ihre ganze Enttäuschung über das leere Grab und die Kreuzigung miteinander teilten, gesellte sich der auferstandene Christus zu ihnen.

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