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Ministerpräsident Laschet sprach mit Kirchenvertretern

NRW erlaubt Weihnachtsgottesdienste weiterhin

  • In Nordrhein-Westfalen sind Weihnachtsgottesdienste weiterhin grundsätzlich möglich.
  • Die Landesregierung werde sie nicht untersagen, so Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).
  • Er sprach von großem Verantwortungsgefühl in den Bistümern und Pfarreien.
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In Nordrhein-Westfalen sind Weihnachtsgottesdienste unter strengen Corona-Auflagen möglich. „Es bleibt dabei, dass die Landesregierung, wie das auch in anderen Ländern passiert, keine Gottesdienste untersagen wird“, sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Er habe mit dem evangelischen rheinischen Präses Manfred Rekowski, dem katholischen Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki und weiteren Kirchenvertretern gesprochen. „Es gibt in den Diözesen des Landes eine unterschiedliche Handhabung“, so Laschet. Er sprach von großem Verantwortungsgefühl.

Den Absprachen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder gemäß müssen Gottesdienstbesucher Abstand halten, Maske tragen und sich anmelden, erläuterte Laschet. Zudem sei Gemeindegesang untersagt. Am Wochenende hatte der Ministerpräsident angekündigt, noch einmal mit den Kirchen wegen öffentlicher Weihnachtsgottesdienste sprechen zu wollen.

Essener Dom reduziert Zahl der Gottesdienste

Laut aktueller Corona-Schutzverordnung des Landes NRW sind Gottesdienste mit Auflagen erlaubt. NRW hatte schon während des Lockdowns im Frühjahr öffentliche Gottesdienste nicht generell untersagt. Die Kirchen hatten aus eigener Verantwortung darauf verzichtet.

Derweil werden die Gottesdienste im Essener Dom reduziert. Am Heiligen Abend wird nur eine Christmette gefeiert, vier andere Liturgien sind abgesagt, teilt die Bischöfliche Pressestelle Essen mit. An beiden Weihnachtstagen gibt es demnach nur noch jeweils zwei Gottesdienste. Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Weiter Präsenzgottesdienste im Bistum Münster

Das Bistum Münster hält grundsätzlich an Präsenzgottesdiensten zu Weihnachten fest. Generalvikar Klaus Winterkamp hatte zugleich erklärt, die Entscheidung falle vor Ort. Erste Pfarreien haben sich derweil zu Absagen entschlossen.

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